Heimatverein verabschiedet Stefan Frie
Werner Welslau springt für ein Jahr in die Bresche

Ottmarsbocholt -

Stefan Frie hat auf eine weitere Kandidatur für den Vorsitz des Heimatvereins verzichtet. Da sich trotz Kandidatensuche im Vorfeld der Jahreshauptversammlung kein Bewerber fand, sprang Werner Welslau für ein Jahr als kommissarischer Vorsitzender in die Bresche.

Sonntag, 22.04.2018, 12:04 Uhr

Der neue Vorstand mit dem scheidenden Vorsitzenden (v.l.): Thomas Lordieck, Ute Frie, Ralf Blankenburg, Werner Welslau, Stefan Frie, Marita Hibbe und Stephan Baumeister.
Der neue Vorstand mit dem scheidenden Vorsitzenden (v.l.): Thomas Lordieck, Ute Frie, Ralf Blankenburg, Werner Welslau, Stefan Frie, Marita Hibbe und Stephan Baumeister. Foto: Bastian Becker

Mit Stefan Frie wurde bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins ein erster Vorsitzender verabschiedet, der positive Spuren hinterlassen hat. Das zeigte sich am Freitagabend in der Gaststätte Lindfeld an den ausführlichen Danksagungen seiner Vorstandskollegen, die ihn mit Blumen verabschiedeten. Und er gab „Blumen“ zurück: „Ihr habt mich alle unterstützt“. Frie wird dem Verein unter anderem bei der allmonatlichen Backaktion erhalten bleiben.

Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich schwierig. Trotz der Bemühungen im Vorfeld war es nicht gelungen, einen Kandidaten zu präsentieren. Nach längerer Beratung entschied man sich, einen kommissarischen Vorstand für ein Jahr zu wählen. Der bisherige zweite Vorsitzende Werner Welslau rückt übernimmt den Posten des ersten Vorsitzenden, neuer zweiter Vorsitzender ist Thomas Lordieck. Während Ralf Blankenburg als erster Schriftführer und Ute Frie als zweite Schriftführerin wiedergewählt wurden, tauschen Marita Hibbe (jetzt erste Kassiererin) und Stephan Baumeister (nun zweiter Kassierer) die Posten. „Wenn ich es schon mal bin, dann mache ich es auch“, versprach der neue Vorsitzende. Ziel sei es nun, die Aufgaben stärker aufzuteilen.

In seiner letzten Amtshandlung unterschrieb Frie den Kooperationsvertrag für das Euregio-Projekt KRAKE („Starke Dörfer“), in dessen Rahmen die Heimatvereine Senden und Ottmarsbocholt am 11. Mai in das deutsche Suderwick und den niederländischen Nachbarort Dinxperlo fahren. Referentin Friederike von Hagen von der FH Münster informierte umfassend über das Projekt, dessen Ziel es ist, Dörfer in der Grenzregion zu stärken.

Zu den Highlights 2017 zählten der Kinoabend, der italienische Abend und die Backtage. „Das Brot wird uns aus den Händen gerissen“, verdeutlichte Blankenburg. Zu den Erwerbungen zählten unter anderem ein neuer Beamer für die Diagruppe und ein Arbeitsschrank für das Backhaus.

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