Rückhaltebecken am Melkpättken
Vorfluter wird vor Starkregen geschützt

Ottmarsbocholt -

Am Melkpättken im Broholt soll ein Regenrückhaltebecken gebaut werden, das Niederschlagswasser aus den älteren Wohngebieten am Davertweg und am Holzfeld aufnehmen kann.

Donnerstag, 10.05.2018, 15:05 Uhr

Direkt neben dem Melkpättken soll ein Rückhaltebecken entstehen, in dem bei Stark- und Dauerregen das von Davertweg und Holzfeld abfließende Wasser „zwischengespeichert“ wird.
Direkt neben dem Melkpättken soll ein Rückhaltebecken entstehen, in dem bei Stark- und Dauerregen das von Davertweg und Holzfeld abfließende Wasser „zwischengespeichert“ wird. Foto: sff

Regenrückhaltevorrichtungen sind seit Jahren Standard, wenn neue Wohngebiete erschlossen werden. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Gräben, Bäche und Flüsse bei Stark- und Dauerregen zu schützen und Überschwemmungen zu vermeiden.

„Früher war das anders“, weiß Sachbereichsleiter Klaus Mende. „Da wurde das Regenwasser direkt in die Vorfluter geleitet, die dadurch bei entsprechenden Regenereignissen überlastet wurden.“ Aus diesem Grund soll am Melkpättken im Broholt ein Regenrückhaltebecken gebaut werden, das Niederschlagswasser aus den älteren Wohngebieten am Davertweg und am Holzfeld aufnehmen kann, welches anschließend kontrolliert in den benachbarten Vorfluter abfließen kann. „Die Maßnahme ist mit der Unteren Wasserbehörde diskutiert worden. Auch die Bezirksregierung hat zugestimmt. Die Planung muss jetzt vom Kreis Coesfeld genehmigt werden“, erläutert Mende. Auch zu einem Anwohnergespräch werde noch eingeladen.

Das Becken kann bis zu 820 Kubikmeter Wasser fassen. Die Baukosten werden von der Gemeinde Senden auf rund 210 000 Euro beziffert. Es soll naturnah im Gelände ausgehoben werden. An dieser Stelle muss das Melkpättken dann um das Becken herum geführt werden, da es unmittelbaren an den zum parallel laufenden Vorfluter (Graben) herangelegt werden soll. Da das Genehmigungsverfahren und die Ausschreibung der Arbeiten noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden, kann der Bau voraussichtlich erst im Frühjahr 2019 erfolgen.

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