Löschzug Bösensell nimmt neues Fahrzeug in Betrieb
Gut gerüstet für jeden Einsatz

Bösensell -

Der Löschzug Bösensell hat ein neues, rund 282 000 Euro teures Löschgruppenfahrzeug in Betrieb genommen. Es ersetzt einen 29 Jahre alten Vorgänger und verfügt über ein wesentlich größeres Löschwasservolumen sowie bessere Sicherheitstechnik für die Einsatzstelle. Atemschutzgeräte können bereits während der Fahrt angelegt werden.

Mittwoch, 16.05.2018, 18:05 Uhr

Stellten am Dienstagabend gemeinsam das neue Fahrzeug des Löschzugs Bösensell vor (v.l.): Gebhard Temme, Markus Middendorf, Manfred Overbeck, Markus Henke und Dirk Adorf.
Stellten am Dienstagabend gemeinsam das neue Fahrzeug des Löschzugs Bösensell vor (v.l.): Gebhard Temme, Markus Middendorf, Manfred Overbeck, Markus Henke und Dirk Adorf. Foto: sff

Glänzend aufpoliert in leuchtendem Rot steht das nagelneue Löschgruppenfahrzeug im Bösenseller Gerätehaus, startklar für den ersten Einsatz. Dann muss das rund 282 000 Euro teure LF 20 zeigen, was in ihm steckt. Und das ist eine ganze Menge mehr, als bei seinem Vorgänger – in dieser Beurteilung sind sich die Kameraden des Löschzugs und Gemeindebrandinspektor Manfred Overbeck einig.

„Das alte Tanklöschfahrzeug hatte 29 Jahre auf dem Buckel und war auf. Es entsprach nicht mehr dem Stand der Technik. Von daher war die Ersatzbeschaffung unbedingt notwendig“, betont Overbeck. So hatte das alte Fahrzeug 2500 Liter Löschwasser an Bord. Sein Nachfolger verfügt über einen 3300-Liter Tank. Hinzu kommen eine entsprechende feuerwehrtechnische Beladung zur Brandbekämpfung, eine Zusatzausrüstung für Technische Hilfeleistungen und zusätzliche Geräte zur Verkehrsabsicherung.

„Vor etwa zehn Jahren ist das alte Fahrzeug von seiner ursprünglichen Sechs-Mann-Besatzung zu einem Löschgruppenfahrzeug mit neun Mann Besatzung und entsprechender zusätzlicher Beladung umgerüstet worden“, berichtet der Gemeindebrandinspektor. Diese Maßnahme sei notwendig geworden, „um den steigenden Ansprüchen in Bösensell“ (Gewerbegebiete und Autobahn) gerecht werden zu können.

Das neue Fahrzeug verfügt über den bisherigen Standard hinaus über eine sogenannte Verkehrssicherungshaspel mit rot-weiß gestreiften Leitkegeln, Blitz- und Stableuchten, faltbaren Warndreiecken zur Absicherung der Einsatzstelle und damit zum Schutz der Feuerwehrleute. „Außerdem sind im Mannschaftsraum vier Atemschutzgeräte untergebracht, die einen Zugriff schon während der Fahrt zum Einsatzort ermöglichen“, erläutert Löschzugführer Markus Middendorf.

„Nachdem die Anforderungen an das neue Fahrzeug durch die Feuerwehr definiert waren, begann im November 2015 die Erstellung der Unterlagen für die europaweite Ausschreibung. Die Auftragsvergabe erfolgte im Oktober 2016. Jetzt, im Mai 2018, wurde das neue Fahrzeug ausgeliefert“, berichtet Overbeck.

Nach der Erweiterung und Modernisierung der Gerätehäuser in Senden und Ottmarsbocholt wird nun das Bösenseller Feuerwehr-Domizil auf Stand gebracht. Die Baumaßnahme hat soeben begonnen. Im Zuge der für das Frühjahr 2019 geplanten Einweihung werde auch das neue Löschgruppenfahrzeug in einem offiziellen Akt seiner Bestimmung übergeben, kündigt der Gemeindebrandinspektor an.

Das alte Tanklöschfahrzeug hatte 29 Jahre auf dem Buckel und war auf.

Feuerwehrchef Manfred Overbeck
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