Davertschüler präsentieren buntes Programm im Zirkus „Zappelino“
Manege macht Kindern Mut

Ottmarsbocholt -

25 Mädchen und Jungen des offenen Ganztags der Davertschule präsentierten ein buntes Zirkusprogramm, das „ganz nebenbei“ Selbstbewusstsein und Integration förderte.

Freitag, 08.06.2018, 17:22 Uhr

Beschwingt und in bunten Kostümen präsentierten die Mädchen des Offenen Ganztags eine Bauchtanzaufführung. Außerdem eroberten wilde Tiere, freche Clowns und Fakire die Manege des Zirkus „Zappelino“.
Beschwingt und in bunten Kostümen präsentierten die Mädchen des Offenen Ganztags eine Bauchtanzaufführung. Außerdem eroberten wilde Tiere, freche Clowns und Fakire die Manege des Zirkus „Zappelino“. Foto: sff

Putzige Pinguine, zaubernde Clowns, rechnende Ponys, liebreizende Bauchtänzerinnen, durch „Feuerreifen“ springende Löwen – erstaunlich, was die Davertschule alles zu bieten hat. Am Freitagnachmittag hieß es in der Turnhalle: „Menschen, Tiere, Sensationen: Manege frei“. 25 Kinder der Klassen eins bis drei des Offenen Ganztags (OGS) präsentierten vor rund 80 Eltern, Großeltern und Geschwistern eine kindlich unbeschwerte, kunterbunte Vorstellung des Zirkus „Zappelino“.

Dieser öffentliche Auftritt war gleichsam Höhepunkt und Abschluss eines seit Dezember laufenden Projektes unter der Leitung der Zirkuspädagogin Jenny Hermanns vom Verein Schule, Jugend, Kids & Co.. Am Freitag fungierte sie als Direktorin in der Manege. Zur Freude des Publikums zeigten die Kinder konzentriert und motiviert ein rund 45-minütiges Programm mit echtem Unterhaltungswert.

Bei dem Projekt standen allerdings nicht allein kurzweilige Ziele im Mittelpunkt. „Beim Einstudieren der Zirkusnummern ging es auch um die Stärkung des Selbstbewusstseins und den Mut, seine eigenen Fähigkeiten auszuloten und vor Publikum öffentlich aufzutreten“, erklärte Hermann, die über zehnjährige Erfahrung bei „Enricos Roadrevue“, einem mobilen Theater, verfügt. Neben der Stärkung des Selbstbewusstseins der Kinder ist der Zirkuspädagogin noch ein weiterer Aspekt wichtig: „In der Gruppe haben wir etwa zehn Kinder mit Migrationshintergrund. Einerseits sind sie in die Nummern integriert. Zum anderen bringen wir den deutschen Kindern mit dem Bauchtanz etwas aus einer anderen Kultur näher. Das fördert das gegenseitige Verständnis.“

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