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Di., 09.03.2010
„Betreuung und Werte fürs Leben“
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Senden - „Ein kleiner Spatenstich für Gaby Koch - ein großes Ereignis für ihren Kindergarten St. Franziskus. Denn mit dem offiziellen Baubeginn für die Erweiterung wird die katholische Tageseinrichtung fit gemacht für eine optimale Betreuung von Kindern zwischen null und drei Jahren. Überdies richtet sich die Kita auf die ab 2013 geänderte Gesetzeslage ein. Ab dann haben Kinder ab zwei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz (WN berichteten).
„Der Bedarf ist rasant gestiegen. Wir können uns gut vorstellen, auf Dauer mit einer Gruppe in die Betreuung der Null- bis Dreijährigen einzusteigen“, sagt die Leiterin des Kindergartens, in dem nach den Sommerferien zwölf Kinder unter drei Jahren und 53 Mädchen und Jungen zwischen drei und sechs Jahren betreut werden. „Mit dem Start ins neue Kindergartenjahr werden die neuen Räume zur Verfügung stehen“, verspricht Architekt Markus Stutenkemper.
„Immer mehr Eltern wollen beziehungsweise müssen die Möglichkeit nutzen, ihre Kinder in die Obhut eines Kindergartens zu geben. Einige Kinder werden bis zu 45 Stunden pro Woche betreut“, weiß Walter Sennekamp. „Neben einer qualifizierten pädagogischen Betreuung werden im Kindergarten St. Franziskus christliche Werte vermittelt, die für das Zusammenleben in einer Gesellschaft wichtig sind“, hebt das Mitglied des Kirchenvorstandes von St. Laurentius hervor.
Das betont auch Gaby und nennt konkrete Beispiel, wie dieser Anspruch im Alltag verwirklicht wird: „Bei uns isst jedes Kind in seiner Gruppe, damit auch dann eine feste Gemeinschaft erhalten bleibt. Und unsere Gruppen setzen sich aus kleinen und großen Kindern im Altern zwischen zwei und sechs Jahren zusammen.“
Der Kindergartens St. Franziskus wächst um 115 Quadratmeter.
» Im Zuge dieser Erweiterung entstehen zusätzlich ein Intensivraum (22 Quadratmeter),
» zwei Wickel-/Ruhe-Räume (46 Quadratmeter),
» ein Speiseraum (26 Quadratmeter),
» ein Abstellraum, der zur Unterbringung von Kinderwagen genutzt werden kann (21 Quadratmeter).
» Ein behindertengerechtes WC wird in den Baukörper integriert.
» Die Kosten für die Erweiterung liegen - so Kirchenvorstandsmitglied Walter Sennekamp - in der Größenordnung eines entsprechenden Einfamilienhauses.
» Die Finanzierung wird zu 90 Prozent vom Land getragen. Den Rest teilen sich der Träger, die Pfarrgemeinde St. Laurentius, und die Gemeinde Senden.
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