Senden
Mi., 01.09.2010
„Die Sendener Gruppen tragen viele Ideen bei“
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Senden - Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Dies gilt auch für die Planung der gemeindlichen Großveranstaltungen. WN-Redakteur Dietrich Harhues fragte beim Leiter des Kulturamtes, Günter Melchers, und dessen Team nach, welche Schlüsse aus dem Lichterabend gezogen werden, der am Samstag während einer Regenpause ins Land strahlte.
War es die richtige Entscheidung, trotz wackeligen Wetters den Lichterabend über die Bühne gehen zu lassen, wurde der Mut belohnt?
Melchers: Die Entscheidung war richtig. Das Wetter hat gehalten; die Prognose des Meteorologen für Senden hat 100-prozentig gepasst, und uns im Vorhin auch gar nicht zweifeln lassen, die Veranstaltung durchzuführen. Bei einer Absage wären zudem viele Kosten entstanden, die nicht hätten storniert werden können, da langfristige vertragliche Bindungen bestanden. Viele organisatorische Maßnahmen mussten Tage im Vorhinein durchgeführt werden; eine kurzfristige Absage wäre auch hier zu spät gekommen. Großer Dank gilt seitens des Kulturamtes allen Vereinen, Verbänden, Schulen, der Feuerwehr und dem gemeindlichen Bauhof, die in diesem Jahr zumeist unter erschwerten Bedingungen die Durchführung des Abends ermöglicht haben.
Wo lagen in diesem Jahr Stärken des Lichterabends?
Melchers: Sie lagen im vielfältigen Programm für unterschiedliche Interessengruppen; wer alles verfolgt hat, musste den Abend schon gut planen, denn schließlich konnte man 16 unterschiedliche Programmbeiträge erleben. Besonders die Sendener (Künstler-)Gruppen haben sich toll engagiert und tragen durch ihren Ideenreichtum zu den jeweiligen Neuerungen bei; dazu gehören die schwimmenden Leuchtobjekte der Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 der Realschule ebenso wie die Beiträge der KuKiS und der Kunstschule und nicht zuletzt auch der Feuerwehr, die zudem am Lichterabend noch Hilfseinsätze in den Nachbargemeinden hatte.
An welchen Punkten könnte das Konzept oder der Ablauf überdacht werden?
Melchers: Über wesentliche Änderungen denken wir von Lichterabend zu Lichterabend; kleiner Schwachpunkt war diesmal die Diskokugel im Königspark, die nicht die geplante Wirkung erlangte. Größere Schwachpunkte, bei denen man heute schon sagen müsste „das muss beim nächsten Mal umgekrempelt werden“ haben wir noch nicht erfahren. Hier wollen wir aber auch noch die Reaktionen der Besucher abwarten, um Endgültiges zu sagen.
War es richtig, das Cabrio-Bad stärker einzubeziehen?
Melchers: Das Cabrio war auch vor zwei Jahren schon mit dabei, nur war der Schwerpunkt anders gesetzt. Die Illuminationen im Innen- und Außenbereich des Bades mit den verschiedenen Aktionen waren bestimmt eine wesentliche Bereicherung. Nicht zuletzt hat auch das Feuerwerk bei vielen Besuchern großen Eindruck hinterlassen; das wurde uns zumindest mehrfach so mitgeteilt.
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