Senden

Mi., 01.09.2010

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Neue Schubkraft für das „Wir-Gefühl“

Diese Plakate weisen auf den Sendener Herbst hin.
Von Dietrich Harhues

Senden - Heinz-Albert Koke, Wolfgang Brox und Andreas Wolthaus vom Sendener Gewerbeverein gingen systematisch an die Sache heran. Auf der Homepage der Gemeinde Senden machten sie sich zunächst einen Überblick über die Vereinslandschaft. Vielzahl und Vielfältigkeit der Gruppen und Organisationen sind überraschend. Das dreiköpfige Organisationskomitee des Gewerbevereins schrieb die Clubs und Institutionen an, um sie beim Sendener Herbst mit ins Boot zu holen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: „Mit der Resonanz sind wir zufrieden“, resümiert Koke, der die Federführung bei der Organisation übernommen hat. 21 Vereine hätten ihre Teilnahme zugesagt.

Koke bittet dennoch darum, dass sich auch alle Vereine animiert mögen fühlen, die keinen Brief des Gewerbevereins erhalten haben. Für die Veranstalter ist es allmählich an der Zeit, den Endspurt bei der Vorbereitung des Festes einzuläuten.

Das Oberthema lautet in diesem Jahr „Integration“. Unter dem Motto „Wir in Senden“ sollen sich Initiativen und Vereine präsentieren, in denen „Integration bereits gelebt wird“. Der Gewerbeverein blendet nicht aus, dass es nicht immer ohne Probleme bleibt, wenn Menschen unterschiedlicher Herkunft nebeneinander wohnen. „Deutsche und ausländische Mitbürger leben hier zusammen, aber nicht immer gemeinsam“, heißt es in dem Brief des Gewerbevereins.

„Wir in Senden“ soll aber gerade dazu animieren, dass Menschen mit unterschiedlichen Kulturen aufeinanderzugehen, sich überhaupt begegnen und kennen lernen.

Um dies Ziel zu erreichen, das auch das Wir-Gefühl in Senden steigern könne, haben sich schon einige Mitstreiter mit einem aktiven Programm gefunden. ASV Senden und VfL Senden veranschaulichen, dass gerade im Sport Grenzen überwunden werden und der Teamgeist zählt.

Der noch relativ junge Deutsch-Kurdische Freundschaftsverein stellt sich und die Kultur des Herkunftslandes vor.

Mit Musik Brücken schlagen - das sieht die deutsch-russische Formation „Heimatglocken“ als Aufgabe an.

Koke und sein Organ-Team heben jedoch hervor, dass sich Integration nicht nur auf Menschen mit Migrationshintergrund bezieht. Vielmehr seien in Senden in den vergangenen Jahrzehnten auch zahlreiche Neubürger vor Anker gegangen, die sich ebenfalls erst für ihr neues Umfeld öffnen mussten.

» Der Sendener Herbst findet am 26. September (Sonntag) statt. Vereine oder Gruppen, die sich noch beteiligen möchten, können sich unter 0 25 97/213 telefonisch oder per E-Mail an info@raumausstatter-koke.de melden.


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