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So., 07.03.2010
Schießplatz macht Sorge
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Ottmarsbocholt - Eine positive Bilanz zog der Vorstand des Junggesellenvereins Ottmarsbocholt auf der Jahreshauptversammlung am Freitagabend in der Gaststätte Vollmer. Der Schriftführer Johannes Möllers gab stolz den aktuellen Stand von 227 Vereinsmitgliedern bekannt. Die Junggesellen haben demnach einen Zuwachs in ihren Reihen zu verzeichnen.
Ebenfalls als sehr zufriedenstellend wurde die neue Schützenfestfolge beurteilt. Im letzten Jahr hatte man zusammen mit der St. Johannesbruderschaft erstmals das Vogelschießen auf den Freitag verlegt, so dass der Königsball am Samstagabend stattfinden konnte. Diese Veränderung im Ablauf habe sich als vorteilhaft herausgestellt, erklärte der erste Vorsitzende Johannes Rave. Daher soll auch das diesjährige Schützenfest, das am zweiten Juliwochenende stattfinden wird, gemäß der neuen Abfolge begangen werden. Das Schießen übernehmen in diesem Sommer die Junggesellen, da im letzten Jahr die Schützen der St. Johannesbruderschaft an der Reihe gewesen sind.
Weitere Veränderungen gibt es im personellen Bereich. Mit Cornelius Halsbenning, Tobias Mariß und Jannik Schulze Hillert bekommt Andreas Neugebauer drei neue Fahnenschläger an die Seite gestellt. Als Nachfolger von Andreas Trahe wird es in diesem Sommer die Aufgabe von Roland Wieging sein, in der Uniformjacke des Hauptmannes eine gute Figur abzugeben. Die Vorstandsmitglieder, die nur alle zwei Jahre gewählt werden, bleiben weiterhin im Amt wie auch die Fahnenoffiziere und Major Andreas Wichmann. Eine Besonderheit des Schützenfestes wird sicherlich das 80-jähige Bestehen der Jägerkompanie werden.
Der traditionelle Schießplatz im Dillen ist im Moment das Sorgenkind der Ottmarsbocholter Schützen aus dem Junggesellenverein und der St. Johannesbruderschaft. Zurzeit steht man noch in Verhandlungen mit der neuen Eigentümerin Aglay Schulze Wartenhorst, um auch weiterhin die Vogelstange im Wald für das Schützenfest nutzen zu können.
Doch als nächstes steht erst einmal das Osterfeuer auf dem Programm. Das bedeutet, „Karfreitag dürft ihr wieder schuften“, drohte Johannes Rave scherzhaft. Denn dann gilt es das Holz einzusammeln, damit sich die Ottmarsbocholter am Ostersonntag auch lange an einem großen Feuer erfreuen können.
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