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Mi., 01.09.2010

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Spitzenklasse trifft auf Bandbreite

Das Programm deckt „die ganze Bandbreite der klassischen Musik“ ab: Kulturamtsleiter Günter Melchers geht mit Bärbel Stähler-Grunert und Professor Heino Schubert (r.) die Konzertreihe durch, die die beiden Experten maßgeblich zusammengestellt haben. Foto: (lib)
Von Lisa Bolz

Senden - Für die kommende Saison der Rathauskonzerte haben Günter Melchers vom Kulturamt Senden, Professor Heino Schubert und Bärbel Stähler-Grunert wieder ganze Arbeit geleistet - und erneut eine abwechslungsreiche und ansprechende Reihe zusammengestellt. „Wir haben darauf Wert gelegt, dass wir die ganze Bandbreite der klassischen Musik abdecken“, betont Stähler-Grunert. Amtsleiter Melchers ist dankbar für das „fachkundige Gehör“ von Stähler-Grunert und Schubert, die die Auswahl der Ensembles maßgeblich übernommen und die jeweiligen Programme ausgewählt haben.

» Am 3. Oktober bildet auch dieses Mal wieder eine größere kammermusikalische Gruppe den Auftakt: Mit dem jungen, aber bereits mehrfach ausgezeichneten Weimarer Bläserquintett können die Zuhörer fünf Instrumente hören, die „ganz unterschiedliche musikalische Charaktere“ haben, schwärmt Schubert. Vor allem die französischen Komponisten hätten in dieser Besetzung „Neuland gefunden“, wobei auch die Epochen-Mischung den Reiz des Abends ausmacht.

» Das zweite Konzert am 7. November ist ein Klavierabend mit Jakub Cizmarovic, dessen Lebenslauf auf ganzer Linie überzeugt habe, so Melchers. Ein „anspruchsvolles Programm“, bewertet Stähler-Grunert, selbst Pianistin, die Stückauswahl des Preisträgers vieler Wettbewerbe.

» Am 5. Dezember können sich die Zuhörer auf Streicherklänge einlassen, wobei die Musiker als Stipendiaten in Senden auftreten und somit ein hohes musikalisches Niveau versprechen, wie es vor der Presse hieß.

» Der Cellist Marcio Carneiro ist am 6. Februar wieder zu Gast im Rathaus. Doch während er bereits einige Male mit Stähler-Grunert gemeinsam musizierte, spielt er in der kommenden Saison einen Solocello-Abend. Schubert freut sich darauf, zu hören „was so ein Instrument alles bringen kann“.

» „Etwas anders als üblich“, so Schubert, wird es beim Trio 37 am 6. März. Flöte, Fagott und Klavier seien eine ungewöhnliche Kombination. „Katz und Maus“ heißt das Programm, „das von der ganz ersten Schiene etwas runter geht“, erklärt Melchers.

„Mir gefällt das alles“, freut sich Stähler-Grunert auf die kommende Konzertsaison.

Dass die Sendener Rathauskonzerte sich sehen lassen können, zeigt die Begeisterung der Zuschauer: „Auf das Niveau spricht man mich immer wieder an“, beschreibt Stähler-Grunert den hohen musikalischen Anspruch, den die Konzertreihe im Rathaus stets habe.


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