Senden

Do., 26.08.2010

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Werden und Vergehen

Auf den Giebel des Mannenhauses wird ein Fußballett projiziert, das sich in der Gräfte spiegelt.Fotos: (Drerup)
Von Dietrich Harhues

Senden - Die Kunstschule Senden steuert einen unübersehbaren Beitrag zum Lichterabend (28. August) bei. Sie bespielt das Schloss Senden als Triptychon. Das Thema und der Ort der Inszenierung legen schon nahe, dass es nicht nur um einen bloß optischen Genuss geht - Werden und Vergehen, Lösung und Auflösung, heißen die Begriffe, die inhaltlich über dem Projekt unter der Leitung von Dozent Trutz Bieck stehen. Die Kunstschule gibt damit auch ein Statement zum Zustand des historischen Gebäudes ab.

Im Mittelpunkt des Schlosses wird auf einer Leinwand ein Video mit Szenen aus dem Schloss gezeigt. Der Rundgang wird durch Doppelprojektionen verfremdet. In Fenstern der linken Fassade züngeln Flammen, die von innen projiziert werden. Rechts, auf dem Mannenhaus, tanzt ein Fußballett, das sich in der Gräfte symmetrisch spiegelt.

» 21.30 bis 23 Uhr, Schloss.


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