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Do., 26.08.2010

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Widriges Wetter: Leichter Rückstand im Zeitplan

Pause: Die Firma, die den Busbahnhof saniert und umgestaltet, rückte gestern wegen des schlechten Wetters erst gar nicht aus. Foto: (di)
Von Dietrich Harhues

Senden - Die Bagger bewegten sich nicht: Am Donnerstag ruhte der Betrieb auf der Baustelle am Busbahnhof. Die Firma rückte erst gar nicht. Wegen widrigen Wetters. Der Zeitplan für Sanierung und Umgestaltung des Areals ist zwar ziemlich eng, Beigeordneter Klaus Stephan sieht aber keinen Grund für Groll gegenüber dem Bautrupp. „Die Witterungseinflüsse muss man akzeptieren.“

Bei einem sintflutartigen Regen, wie er gestern Morgen herrschte, sei es verständlich, dass eine Firma erst gar nicht die Bullis zur Baustelle anwerfe. „Bei dem Wetter kann man nicht kommen“, meint Stephan.

Das Wetter zeigte sich nicht nur Donnerstag überwiegend von seiner unfreundlichen Seite. Der Baufortschritt falle daher geringer aus als die Terminplanung vorsah. „Wir hätten etwas weiter sein sollen“, räumte der Chef des Fachbereichs Bauen und Planen ein.

Die Folgen halten sich in Grenzen: „Von der Benutzbarkeit her ist das kein Problem“, unterstreicht Klaus Stephan.

Laut ursprünglicher Planung sollten die Bauarbeiten in den Sommerferien abgeschlossen werden, soweit die Fahrbahnen betroffen sind.

Ein Abschnitt, auf dem Beton längst eingebracht worden ist, müsse allerdings noch ruhen, bevor die schweren Busse darüber rollen dürfen.

Bei den Pflasterarbeiten werde die Firma am heutigen Freitag einen Endspurt hinlegen, erwartet die Verwaltung.

Zeitdruck, was die Anschlussmaßnahme angeht besteht indes nicht. Der geplante Kreisel an der Gartenstraße zwischen Busbahnhof und Steverstraße werde erst im Jahr 2011 gebaut. Zu Anfang dieses Jahres waren Politik und Verwaltung noch davon ausgegangen, dass der Startschuss für dieses Projekt bereits 2010 falle.

Der Grund für die Verzögerung: Die Förderbescheide seien erst Anfang August beim Kreis, dem Bauherrn, eingetroffen. Nun folge die Entwurfsplanung und Ausschreibung. Dafür seien einige Wochen zu veranschlagen, so Stephan. Ein Baubeginn im Winter sei jedoch wenig sinnvoll. Sonst schlägt wieder das Wetter mit voller Wucht zu - nicht mit Regen, sondern womöglich Frost und Schnee.


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