Mi., 22.05.2013

Amtsinhaber tritt zurück Ein neuer Kreisbrandmeister wird gesucht

Bernhard Duesmann hat seinen Rücktritt als Kreisbrandmeister eingereicht, den Landrat Thomas Kubendorff angenommen hat. Duesmann sieht seine berufliche Zukunft anscheinend eher im Bundesland Brandenburg. Foto: Friedrich Kulke

Bernhard Duesmann hat seinen Rücktritt als Kreisbrandmeister eingereicht, den Landrat Thomas Kubendorff angenommen hat. Duesmann sieht seine berufliche Zukunft anscheinend eher im Bundesland Brandenburg. Foto: Friedrich Kulke

Kreis Steinfurt - 

Bernhard Duesmann ist als Kreisbrandmeister des Kreises Steinfurt zurückgetreten. Die Suche nach einem Nachfolger hat bereits begonnen.

Von Achim Giersberg

Die Kreisverwaltung sucht einen neuen Kreis-Brandmeister. Der bisherige Amtsinhaber Bernhard Duesmann ist zurückgetreten. Ein entsprechendes Gesuch habe Landrat Thomas Kubendorff Ende vergangener Woche angenommen, bestätigte gestern Kreisdirektor Dr. Martin Sommer auf Anfrage. Duesmann habe seinen Rücktritt damit begründet, dass er von Brandenburg aus nicht mehr die Aufgaben eines Kreisbrandmeisters im erforderlichen Umfang erfüllen könne. Duesmann war vor einigen Monaten auf eigenen Wunsch an die Landesfeuerwehrschule Brandenburg abgeordnet worden und werde dort, so gestern Dr. Sommer, noch mindestens ein Jahr bleiben. Er gehe sogar davon aus, dass Duesmann dauerhaft in Brandenburg bleiben wolle.

Die Suche nach einen Nachfolger hat bereits begonnen. Der Bezirksbrandmeister - so das offizielle Verfahren – wird jetzt die Wehrführer im Kreis anhören und dem Kreistag für seine Sitzung am 8. Juli einen Nachfolge-Vorschlag unterbreiten. Wichtig sei, so Dr. Sommer, dass der Nachfolger das uneingeschränkte Vertrauen des Landrates, der Wehrführer und des Ordnungsdezernenten besitze. „Der Kreisbrandmeister ist nicht Klassensprecher der Wehrführer, sondern Fachberater des Landrats in feuerwehrtechnischen Fragen und er nimmt hoheitliche Aufgaben nach dem Feuerwehrleistungsgesetz wahr““, beschrieb Sommer das Aufgabenfeld.

Auf die Frage, ob es schwer sei für dieses Ehrenamt Interessenten zu finden, meinte Sommer: „Tendenziell ist das wohl so, auch weil das Anforderungsprofil immer höher wird.“ Er sei jedoch zuversichtlich dass er gelingen werde, aus einer ganzen Reihe von qualifizierten Feuerwehrleuten einen geeigneten Nachfolger zu finden. Der könne auf jeden Fall auf die gute Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung zählen, müsse aber nicht – wie Duesmann - auch in der Kreisverwaltung beschäftigt sein.

Der Landrat habe bereits die Wehrführer, Bürgermeister und Wachleiter über die Entwicklung informiert. Er. Sommer, bewerte Duesmans Rücktritt als „konsequenten Schritt“, für den er Verständnis habe. Durch den Rücktritt entstehe im Übrigen keinerlei Vakuum in Sicherheitsfragen. Duismanns Aufgaben würden jetzt ganz offiziell bis zum 8. Juli von seinen beiden Stellvertretern übernommen.

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