Mi., 19.10.2016

Der Kreis lädt ein Reise durch 200 Jahre Geschichte

Der Flughafen ist ein wichtiges Element für den Kreis Steinfurt. Dazu gehört auch die Entstehungsgeschichte. „Früher“ spielten Postrouten eine große Rolle.

Der Flughafen ist ein wichtiges Element für den Kreis Steinfurt. Dazu gehört auch die Entstehungsgeschichte. „Früher“ spielten Postrouten eine große Rolle. Foto: FMO

Kreis Steinfurt - 

De Flughafen FMO, die Wasserstraßen oder die Postrouten - diese Themen und vieles mehr steht im Mittelpunkt, wenn der Kreis Steinfurt einlädt – zu einer Reise durch die Geschichte, und zwar am 6. November.

Wer schon immer einmal sehen wollte, wie sich die Infrastruktur sowie die Grenzen im Kreis Steinfurt in den vergangenen Jahrhunderten entwickelt haben, sollte sich den 6. November ganz dick im Kalender anstreichen. An diesem Sonntag präsentieren von 11 bis 18 Uhr das Straßenbauamt sowie das Vermessungs- und Katasteramt des Kreises Steinfurt gemeinsam mit dem Kreisheimatbund und zwölf Heimatvereinen aus dem Kreisgebiet „Grenzen – Straßen – Brücken“. Die Veranstaltung mit einer Ausstellung, Vorträgen und einem Archivkino ist Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 200-jährigen Bestehen des Kreises Steinfurt.

Der historische Themenbogen spannt sich von den Postrouten im 19. Jahrhundert über die Geschichte des Max-Clemens-Kanals, den Kohleabbau, den Bau der Chausseen sowie der A 1 bis hin zur Entstehung des Flughafens Münster- Osnabrück. Das Bahnbetriebswerk in Rheine und die Entstehung der Schienenwege und der Bundeswasserstraßen sind ebenso Gegenstand der Ausstellung und Vorträge, heißt es in der Ankündigung.

Mit 25 Roll-ups, Medien und Vorträgen werden viele Informationen aus der Geschichte des Kreises Steinfurt geboten. Landrat Dr. Klaus Effing sowie die Kreisheimatbundvorsitzende Reinhild Finke sprechen Grußworte. Dr. Andreas Eiynck, Leiter des Emslandmuseums in Lingen, hält zudem um 15 Uhr einen Vortrag zum Thema „Grenzen – Straßen – Brücken“.

Das Archivkino bietet die Filme „Streifzüge durch 155 Jahre Rheiner Eisenbahngeschichte“ (Metropoli), „Die Landwehren von Altenberge“ (Heimatverein Altenberge) und „Der Geofilm – Messtechnik Gestern und Heute“ (Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder) an.

Auf dem Programm stehen außerdem drei weitere Vorträge, die jeweils einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag gehalten werden. Robert Herkenhoff vom Heimatverein Recke spricht über „Die bergbauliche Wegeverbindung auf dem Schafberg bis Recke“, Ulrich Wieching, Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rheine, referiert über die „Entwicklung der Wasserwege im Kreisgebiet“ und das Thema von Erwin Schröer von der Autobahnstraßenmeisterei Lengerich lautet „Der Bau der A 1 im Tecklenburger Land“.

Alle Interessierten sind eingeladen, am 6. November ein spannendes Kapitel der Geschichte des Kreises Steinfurt zu entdecken. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es werden ein Mittagsimbiss sowie Kaffee und Kuchen angeboten. Die Veranstaltung ist barrierefrei zu erreichen.

Der Flyer mit dem Zeitplan steht als Download im Internet zur Verfügung und liegt auch in den Rathäusern aus.

 

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