Belohnung für das „Aushängeschild“

Di., 07.02.2012

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Kulturwerkstatt erhält 9000 Euro

Belohnung für das „Aushängeschild“ : Kulturwerkstatt erhält 9000 Euro

Auch Landrat Thomas Kubendorff (r.) machte sich im vergangenen Jahr ein Bild vor Ort, um sich über die Arbeit der Kulturwerkstatt zu informieren. Mit dabei auch Susanne Opp Scholzen (l.), Paul Winz und Lilo Gummersbach. Foto: mas

altenberge - 

Aufatmen in der Kulturwerkstatt: Auf 9000 Euro soll der jährliche Betriebskostenzuschuss angehoben werden. Bislang erhielt der Verein nur 3000 Euro. Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses stimmten in ihrer Sitzung am Montagabend dem Antrag einstimmig zu. Der Zuschuss soll allerdings zunächst auf drei Jahre befristet werden.

Von Martin Schildwächter

Einigkeit herrschte unter allen Kommunalpolitikern darüber, welchen hohen Stellenwert die Kulturwerkstatt mittlerweile nicht nur in Altenberge, sondern weit über die Ortsgrenzen hinaus hat. „Sie ist ein Aushängeschild für Altenberge“, meinte die SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrike Reifig. „Sie leistet einen großen Beitrag zur kulturellen Bildung.“ Zudem hob die Sozialdemokratin darauf ab, „dass alle Schichten von den Angeboten partizipieren“. Mitglieder des Vorstandes der Kulturwerkstatt hatten im vergangenen Jahr in einer Sitzung des Schul-, Sozial-, Sport- und Kulturausschusses über ihre Arbeit berichtet. Und die Informationen, gespickt mit zahlreichen Zahlen, haben die Kommunalpolitiker nicht vergessen. Im Jahr 2010 nutzten alleine 4115 Kinder und Jugendliche die Angebote der Kulturwerkstatt. „Ein Wert, den man nicht unter den Tisch fallen lassen sollte“, bemerkte der CDU-Fraktionsvorsitzender Günter J. Badersbach. Er lobte den Einsatz der Kulturwerkstatt: „Hier wird mit großer Perfektion Außergewöhnliches geleistet. Und das im Wesentlichen ehrenamtlich.“ Willi Schöpker (FDP) lobte auch die Arbeit der Kulturwerkstatt, sieht aber das grundsätzliche Problem bei Fördermodellen, die am Haushalt gekoppelt sind. So könnten Vereine nicht langfristig planen, meinte Schöpker. Seine Idee: Eine Kulturstiftung ins Leben rufen, um losgelöst vom Haushalt verlässliche Zuschüsse gewähren zu können. Wie und in welcher Form dies umgesetzt werden kann, darüber gibt es von Seiten der Freidemokraten noch keine konkreten Vorschläge. „Grundsätzlich“, sagte auch Klaus Leusing (UWG), „ist es gut, Alternativfinanzierungen zu erarbeiten.“

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