Grenzen der Rettung aufgezeigt
Mo., 13.02.2012
DLRG-Jugend trainiert auf Eisfläche
Die Rettung auf einer zugefrorenen Eisfläche trainierte die Altenberger DLRG-Jugend.
altenberge -
Wintervergnügen auf zugefrorenen Gewässern – die passende Jahreszeit für die DLRG-Jugend, sich den Gefahren und Rettungsmöglichkeiten an vereisten Gewässern zu widmen. Ausgerüstet mit Schwimmwesten, Leinen, Eisschrauben und einem Rettungsbrett ging es für die Rettungsschwimmer im Alter von 14 bis 15 Jahre aufs Eis.
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„Dabei bieten neun Zentimeter Eis nur eine trügerische Sicherheit“, heißt in einer Pressemitteilung der DLRG. „Wind, Sonneneinstrahlung und Strömung lassen Gewässer ungleichmäßig gefrieren.“ Unter Leitung von Julian Harbich und Jürgen Hülsmann wurde die sichere Rettung einer in das Eis eingebrochenen Person geübt. Im Mittelpunkt der Übung stand die Eigensicherung. Für die optimale Verteilung der Gewichtskraft auf dem Eis und die Fortbewegung wurde ein Rettungsbrett eingesetzt. In einem Unglücksfall hält das Rettungsbrett auch Retter und Opfer „über Wasser“, so die DLRG weiter. Im Rahmen der Übung war es dann Julian Harbich, der sich von jedem Teilnehmer aus dem eisigen Wasser retten lassen durfte. „Für alle Teilnehmer war die Übung ein voller Erfolg, machte aber auch Grenzen deutlich, denn die Länge der Sicherungsleine begrenzt die Rettungseinsätze auf einen Radius von 50 Metern“, schreibt die DLRG abschließend.
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