Mit 20 000 Mark fing alles an

Mo., 20.02.2012

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Volksbank wird in diesem Jahr 125 Jahre alt

Mit 20 000 Mark fing alles an : Volksbank wird in diesem Jahr 125 Jahre alt

Die Vorstände Manfred Oeing und Andreas Hartmann freuen sich auf das Jubiläum, sehen sie die Bank doch gut gerüstet für die Zukunft. Foto: Michael Schwakenberg

Greven/Nordwalde/Altenberge - 

Die Volksbank Greven mit ihren Niederlassungen in Nordwalde und Altenberge feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Seit Gründung der Bank im Jahre 1887 hat die Zentrale ihren Sitz am gleichen Standort. Wie die Niederlassungen in Nordwalde und Altenberge wurde im Wandel der Zeit das Bankgebäude mehrfach den geschäftlichen Erfordernissen angepasst – zuletzt wurde pünktlich zum Jubiläum der umfangreiche Umbau der Hauptstelle fertig.


Mitten in Greven nahm die Geschichte der Volksbank auch ihren Anfang: 39 Grevener Bauern, Handwerker und Kaufleute gründeten am 21. März 1887 im einstigen Hotel Niemann die heutige Volksbank und wählten aus ihrem Kreis sieben Mitglieder in den Vorstand und zehn in den Aufsichtsrat. Bei der Gründung wurde ein Betriebskapital von 20 000 Mark festgesetzt, welches in der ersten Generalversammlung am 13. November 1887 auf 75 000 Mark erhöht wurde. Heute hat die Volksbank eine Bilanzsumme von rund 460 Millionen Euro. Der erste Rendant des Grevener Spar- und Darlehnskassenvereins, Hermann Wilp, regelte die Geschäfte anfangs in seinem Haus an der Marktstraße. In der Generalversammlung vom 3. Mai 1914 beschloss man den Kauf des Grundstücks und errichtete ein neues Gebäude. 1978 wurde wiederum ein Neubau bezogen. Verschiedene Modernisierungsmaßnahmen und Umbauten innerhalb des Gebäudes trugen dem stetigen Wachstum der Bank Rechnung. Mit Abschluss der jetzigen Umbaumaßnahme ist die Volksbank für die nächsten Jahre gerüstet, schreibt das Geldinstitut in einer Presseinformation. Durch das stetige Wachstum wurde 1947 die Namensänderung von Spar- und Darlehnskassenverein in Spar- und Darlehnskasse beschlossen. Im Jahre 1973 erschien eine weitere Firmenänderung sinnvoll, um den Charakter einer Bank stärker zum Ausdruck zu bringen. Die Vertreterversammlung beschloss am 8. Mai 1973 den heutigen Namen Volksbank Greven. Im Laufe der 125 Jahre ist aus dem kleinen genossenschaftlichen Verein eine mittelständische Bank gewachsen, die heute über 12 000 Mitglieder zählt. Seit der Fusion im Jahre 1992 mit der damaligen Volksbank Altenberge/Nordwalde (die 1977 aus einer Fusion hervorgegangen war) berät die Bank ihre Kunden in der Hauptstelle, in den beiden Niederlassungen sowie in drei weiteren Geschäftsstellen. Das ganze Jahr 2012 wird vom 125-jährigen Jubiläum geprägt sein, berichten die Volksbank-Vorstände Manfred Oeing und Andreas Hartmann. „Unseren Jubiläumstag, den 21. März, haben wir bewusst für unsere turnusmäßige Wahl zur Vertreterversammlung ausgewählt“, erklärt Hartmann. Kleine Jubiläums-Geschenke und Aktionen warten immer wieder auf die Volksbank-Kunden. Das Volksbank-Jubiläum fällt genau in das internationale Jahr der Genossenschaften, das die Vereinten Nationen für 2012 ausgerufen haben. Mit der Deklaration soll die weltweite Bedeutung von Genossenschaften für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung hervorgehoben werden.

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