Mo., 17.11.2014

Bremer Stadtmusikanten Mädchen und Jungen erleichtert

Volles Haus im Probenraum der Borndal-Grundschule. Dorthin hatte die Musikschule Kinder eingeladen. Die Musiker führten unter Leitung von Christoph Harpers (kl. Foto r.) „Die Bremer Stadtmusikanten“ auf.

Volles Haus im Probenraum der Borndal-Grundschule. Dorthin hatte die Musikschule Kinder eingeladen. Die Musiker führten unter Leitung von Christoph Harpers (kl. Foto r.) „Die Bremer Stadtmusikanten“ auf. Foto: ter

Altenberge - 

Mucksmäuschenstill war es im Probenraum der Borndalschule. Zahlreiche Kinder verfolgten die Aufführung der „Bremer Stadtmusikanten“. Eingeladen hatte die Musikschule.

Von Sigrid Terstegge

Viel besser als Fernsehen! Die Bremer Stadtmusikanten live mit Erzähler und Orchester. Eine spannende knappe Stunde las Rüdiger Post am Sonntagnachmittag im Übungsraum an der Borndalschule das Märchen der vier Tiere vor, die als Musikanten in Bremen ihr Glück machen wollten. Musikalisch unterstützten ihn dabei neun Musikanten der Musikschule Altenberge , die sich mittags „mal eben“ zusammengesetzt und das Stück von Angelo Sormani eingeübt hatten. „Die sind gut. Die können das“, betonte Dirigent Christoph Harpers .

Esel, Hund, Katze und Hahn wurden treffend durch die Instrumente Euphonium, Pauke, Oboe und Querflöte vertreten. Musikalisch hatten die insgesamt neun Instrumentalisten ihr junges Publikum schnell im Griff. So war es mucksmäuschenstill, als der Hahn erzählte, dass er zum Backhähnchen verarbeitet werden soll. Bedrohlich steigerte sich der Klang des Orchesters, die Angst des Federviehs war spürbar. Um so besser dann der Entschluss, mit den drei anderen Tieren mitzugehen.

Anschaulich, oder vielleicht besser „anhörlich“ das Treffen von Tieren und Räubern im Waldhäuschen. Mit einer Höllenmusik verscheuchten die Tiere das Räuberpack. Groß die Erleichterung bei den kleinen Zuhörern, dass die Stadtmusikanten ein neues Heim gefunden hatten.

Nach dem großzügig gespendeten Schlussapplaus machte Christoph Harpers noch ein bisschen Werbung für die Musikschule. „Man sollte früh anfangen. Musik ist eine der sinnvollsten Freizeitbeschäftigungen überhaupt“, sagte Harpers. Nach dem Konzert standen Harpers und die Musiker noch für Fragen bereit. Wer wollte, durfte auch mal ein Instrument ausprobieren.

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