Sa., 29.11.2014

Blömer übernimmt das Ruder „Ich freue mich auf die Arbeit“

Der Musikschul-Vorstand nach den Wahlen mit Musikschulleiter Harpers (v.l.): Ernst Knufmann, Dieter Nienhaus, Herbert Blömer, Anke Brügging-Weiper, Frank Brömmler, Christoph Harpers, Stefan Ketteler-Eising und Izabela Zalewska.

Der Musikschul-Vorstand nach den Wahlen mit Musikschulleiter Harpers (v.l.): Ernst Knufmann, Dieter Nienhaus, Herbert Blömer, Anke Brügging-Weiper, Frank Brömmler, Christoph Harpers, Stefan Ketteler-Eising und Izabela Zalewska. Foto: Rainer Nix

Altenberge - 

Die Musikschule hat einen neuen Ersten Vorsitzenden: Herbert Blömer. Während der Mitgliederversammlung wurde er einstimmig gewählt. Blömer tritt die Nachfolge von Ulrich Deickert an, der aufgrund unterschiedlicher Auffassungen in der Vereinsführung von seinem Posten zurücktrat.

Von Rainer Nix

Die Musikschule Altenberge hat wieder einen Vorsitzenden. Einstimmig wurde Herbert Blömer während der Generalversammlung am Donnerstagabend gewählt. Wie berichtet, trat sein Vorgänger Ulrich Deickert mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurück. Am 11. November teilte er diesen Entschluss per E-Mail seinen Vorstandskollegen mit. Wie es hieß, habe es unterschiedliche Auffassungen hinsichtlich der Vereinsführung gegeben.

„Ich freue mich auf die interessante und tolle Arbeit, die vor uns liegt“, betonte Blömer nach seiner Wahl im Probenraum der Borndalschule. „Ich danke euch allen für euer Vertrauen.“

Das Amt des Zweiten Vorsitzenden übernahm Ernst Knufmann, Kassenwart wurde Frank Brömmler. Als Schriftführer engagiert sich fortan Christian Hünker.

Zu Orchestervertretern wählte die Versammlung Izabela Zalewska und Stefan Ketteler-Eising. Jugendkoordinatorin wurde Anke Brügging-Weiper, Kassierer Dieter Nienhaus. Jugendvertreter des Orchesters sind jetzt Sophia Kohnke, Maren Hünker, Adrian Falke und Max Willers.

Musikschulleiter Christoph Harpers erinnerte in seinem Bericht an das 40-jährige Bestehen der Musikschule 2013. 1973 war sie als Jugendorchester gegründet worden.

„Ich stelle immer wieder fest, dass Schülerinnen und Schüler erst spät und gestresst von der Schule heimkommen“, so Harpers. Bedenklich sei, dass viele Musikschüler aus Zeitgründen die Segel strichen, sobald sie auf weiterführende Schulen gingen. So verlören die Ensembles zahlreiche Mitglieder. „Obschon wir weitere Ensembles gründen wollen, müssen wir erst einmal darum kämpfen, die bestehenden auch zu erhalten“, hob Harpers hervor. Um die Musikschule noch attraktiver zu machen, seien auch außermusikalische Angebote wichtig. Der Zusammenhalt müsse gefördert werden.

Die Statistik aus dem Frühjahr 2013 weist 341 Schüler im Einzelunterricht aus. Es gibt 181 ganzjährige Kursteilnehmer. Von 151 Ensemble-Mitgliedern spielen 50 in der Jass-Concert-Band, 35 in der Young-Concert- Band, 20 in der Aufbaustufe 1, 20 im Gitarren-Ensemble, zehn im Streicher-Ensemble, sechs im Saxophonensemble und zehn im Flöten-Spielkreis. 44 AG-Teilnehmer sind in Kooperationen mit den beiden örtlichen Grundschulen aktiv. Die Gesamtzahl der Schüler liegt bei über 700.

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