Mo., 21.12.2015

Konzert der Musikschule Weihnachten kann kommen

Die verschiedenen Bands der Musikschule überzeugten beim Konzert in der Pfarrkirche. Die Zuschauer belohnten die Musiker mit „Standing Ovations“.

Die verschiedenen Bands der Musikschule überzeugten beim Konzert in der Pfarrkirche. Die Zuschauer belohnten die Musiker mit „Standing Ovations“. Foto: ter

Altenberge - 

Die Pfarrkirche war voll besetzt – und die Zuschauer vom Auftritt der verschiedenen Bands begeistert. Das Adventskonzert der Musikschule war ein Volltreffer.

Von Sigrid Terstegge

Mit „Standing Ovations“ belohnten die Besucher des Adventskonzerts der Musikschule am Sonntagabend die Orchestermitglieder. In der voll besetzten katholischen Pfarrkirche hatte die Young-Concert- Band mit Dirigent Jörg Falke nach der Begrüßung der Zuhörer durch Pfarrer Heinz Erdbürger den Anfang gemacht. Von der Orgelempore stimmten die Jugendlichen das Lied „Wir sagen Euch an den lieben Advent“ an. Der Text zum Mitsingen stand auf den Programmzetteln. Drei Stücke erklangen von der Empore, und dann übernahm die Jass-Concert-Band unter Leitung von Christoph Harpers.

Klassische und moderne Weihnachtslieder wechselten sich ab. Eine interessante Paraphrase des bekannten Kirchenliedes „Tochter Zion“ machte den Anfang. Freie Bahn für die Hörner hieß es zu Beginn. Immer wieder überraschten kleine Varianten in Ausführung und Dynamik.

Die allgegenwärtigen Schlittenglöckchen läuteten das zweite Stück ein. Die „Schlittenfahrt“ von Leroy Anderson feuerte die Fantasie des Publikums an und ließ Wünsche nach Kälte und Schnee wach werden. Wirklich überragend dann „Mentis“ in Bearbeitung von Thiemo Kraas. Vielen auch als „Maria durch ein Dornwald ging“ bekannt. Klarinetten und Querflöten konnten hier brillieren. Mit der Phrase „Gelobet sei der Herr“ endete das Stück.

Beim beschwingten „Winter Wonderland“ wünschte sich so manch einer sicherlich, vielleicht in einer amerikanischen Kirche zu sein, wo viel mitgesungen und getanzt wird. Das traute sich dann aber doch niemand, auch wenn es schwer fiel.

Das Weihnachtslied überhaupt – „White Christmas“ – fehlte natürlich nicht. Getragen und feierlich der St.-Thomas-Choral. Die „Eiskönigin“ und „Weihnachtsfantasie“ folgten. Dieser Medley begann mit „Greensleaves“, und zahlreiche Motive bekannter, meist anglo-amerikanischer Weihnachtslieder folgten, von „Jingle Bells“ über „Joy to the World“ bis „Adeste fidelis“. Das begeisterte Publikum forderte mit dem stehenden Beifall natürlich eine Zugabe. „Driving home for Christmas“ von Chris Rea packten die Musiker, die sich über die Begeisterung logischerweise freuten, noch aus. Wieder einmal ein erstklassiges Konzert der Musikschule.

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