Mo., 12.09.2016

Die etwas andere Band  „Zickenumpa“ macht süchtig

Thomas Ehrenberg überzeugte sowohl als E-Gitarrist als auch als Sänger. Man spürte bei ihm und seine Mitstreiter die Freude an der Musik, die durchaus süchtig macht. 

Thomas Ehrenberg überzeugte sowohl als E-Gitarrist als auch als Sänger. Man spürte bei ihm und seine Mitstreiter die Freude an der Musik, die durchaus süchtig macht.  Foto: Held

Altenberge - 

Was immer mit Zickenumpa, dem Konzerttitel der Bläserformation „La Marche“ aus Frankfurt/Oder gemeint ist, es klingt nach richtig viel Spaß, ein bisschen nach Verrücktheit aber auch nach Lebensfreude.

Was immer mit Zickenumpa, dem Konzerttitel der Bläserformation „La Marche“ aus Frankfurt/Oder gemeint ist, es klingt nach richtig viel Spaß, ein bisschen nach Verrücktheit aber auch nach Lebensfreude. Lebensfreude verbunden mit einer schnell einsetzende Lust zum Tanzen. So geschehen auch am Samstagabend in der rappelvollen Kulturwerkstatt.

Auf der kleinen Bühne entlud sich ein impulsives Feuerwerk mit mitreißenden Rhythmen und permanenten Stimmungs- und Stilwechseln. „Rückt doch einfach die Stühle beiseite und schwingt das Tanzbein, schließlich seid ihr doch zum Vergnügen hier und nicht zum rumsitzen“, forderte Bandleader Thomas Strauch das Publikum auf. Und alle machten sofort mit.

Das Zusammenspiel der verschiedenen Blas-, Saiten-, Schlag- und Tasteninstrumente und der einfühlende Gesang machte den Abend zu einem akustischen Ohrenschmaus. Musikrichtungen, die überraschend und wild durcheinander erklangen, ließen keinen kalt und es dauerte nicht lang, dass alle irgendwie in Bewegung waren. Die Mi­schung aus Balkanbeats, Ska, Funk, Reggae, Polka und Jazz ani­mierte trotz mitt­ler­weile ge­fühlten 40 Grad Celsius in der Kulturwerkstatt das Pu­blikum zu wildem Tanzen, zumindest aber zu wippenden Füßen – ein Konzert für echte Musikliebhaber.

Viel Beifall gab es für den E-Gitarristen Thomas Ehrenberg bei seinen Gesangseinlagen. Toll auch Posaunistin Lea Winkler mit ihrem Instrument und als Solosängerin. Torsten Schlauß am Schlagzeug, Martin Köhne an den Tasten und Vibraphon, sowie Andreas Aigner (Akkordeon), zeigten, dass sie ihre Instrumente beherrschen. Das galt vor allem auch für Thomas Strauch (Bass/Gesang), der zudem das Publikum in die jeweiligen Songs auf Deutsch einführte, immer auch mit viel Ironie. Denn die fremdsprachigen, überwiegend polnischen Texte, waren für die meisten schwer verständlich, die Musik dafür um so eingängiger. Ein Abend, der süchtig macht nach mehr – vielleicht bald mal wieder im Hügeldorf.

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