Di., 31.01.2017

Spende für Flüchtlingsarbeit „Lies doch mal vor“

Susanne Opp Scholzen (l.) freut sich über die Spende, die Buchhändlerin Beate Janning überreichte.

Susanne Opp Scholzen (l.) freut sich über die Spende, die Buchhändlerin Beate Janning überreichte. Foto: Rainer Nix

Altenberge - 

725 Euro spendete die Buchhandlung Janning für die Flüchtlingsarbeit. Das Geld nahm Susanne Opp Scholzen entgegen.

725 Euro stiftete die Buchhandlung Janning der Kulturwerkstatt Altenberge für ihre Flüchtlingsarbeit . Mit einem Teil des Geldes wurden bereits einige mehrsprachige Bilderbücher angeschafft. Am Dienstag nahm Susanne Opp Scholzen, Leiterin der Jugendkreativwerkstatt, die Spende aus den Händen von Beate Janning entgegen. „Wir freuen uns sehr über diese finanzielle Zuwendung“, betont Opp Scholzen.

In den vergangenen Jahren sammelte die Inhaberin der Buchhandlung mit ihrem Team mehrfach für einen guten Zweck. Kunden konnten ihr Wechselgeld oder eine direkte Spende innerhalb von zwölf Monaten in ein Sparschwein geben. Auf diese Weise wurden unter anderem bereits der Hospizkreis und die Caritas unterstützt.

Diesmal fließt das Geld in ein Kulturwerkstatt-Projekt mit dem Titel „Give & Take“. Im Juni startete bereits „Part II“. Es handelt sich dabei um Kreativaktionen für junge Geflüchtete und ihre deutschen Paten. „Wir legen großen Wert darauf, mit jungen Geflüchteten und Deutschen gleichermaßen zusammenzuarbeiten“, sagt Opp Scholzen. Kooperationspartner sind mittlerweile die Johannes-Grundschule, „YOUth of Integration“, das Familienbündnis, „Hexenbesen“ sowie das Café International und die Buchhandlung.

Im „Café International“ der Kulturwerkstatt heißt es am Sonntag (5. Februar) um 15.30 Uhr „Lies mir doch mal vor“. Die aus der Spende bereits finanzierten Bilderbücher auf Deutsch und Arabisch, auch Farsi ist dabei, kommen gleich zum Einsatz. „Wir beginnen auf Deutsch, denn das ist ja die Kernsprache, die alle jungen geflüchteten lernen sollen“, sagt die Leiterin der Jugendkreativwerkstatt. „Wir werden aber aus dem Kreis der Anwesenden jemanden bitten, die Texte auch auf Arabisch zu lesen.“ Damit soll die Achtung gegenüber der jeweils anderen Sprache zum Ausdruck gebracht werden.

„Die Vorlesetradition gehört zu den Bausteinen der kulturellen Bildung, für die wir stehen und die mir auch in meiner Funktion als Organisatorin des ‚Hexenbesens‘ wichtig sind“, so Opp Scholzen weiter.

„Give & Take“ besteht aus diversen Projektmodulen. Zurzeit sind unter anderem Gruppen bestehend aus Deutschen und Geflüchteten mit Einwegkameras unterwegs und fotografieren, was sie hier gut finden oder auch was komisch und fremd wirkt. Am Schluss ist dann noch eine kleine Ausstellung der entstandenen Bilder geplant.

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