So., 19.03.2017

7. Genealogentag Auf den Spuren der Vorfahren

Von Anfang an war die Gooiker Halle gut besucht. Rund 1200 Gäste fanden den Weg nach Altenberge, um sich über neueste Verfahren über die Ahnenforschung zu informieren. Der Heimatverein Altenberge (kl. Foto) half dabei, alte Hofakten effektiv auszuwerten.

Von Anfang an war die Gooiker Halle gut besucht. Rund 1200 Gäste fanden den Weg nach Altenberge, um sich über neueste Verfahren über die Ahnenforschung zu informieren. Der Heimatverein Altenberge (kl. Foto) half dabei, alte Hofakten effektiv auszuwerten. Foto: Rainer Nix

Altenberge - 

Volles Haus in der Gooiker Halle: Dort fand zum siebten Mal der Genealogentag statt. Rund 1200 Besucher informierten sich über neueste Methoden der Ahnenforschung. Der Heimatverein Altenberge war maßgeblich an der Vorbereitung der Veranstaltung beteiligt.

Von Rainer Nix

Erkenntnisse über die Wurzeln der eigenen Existenz treiben Ahnenforscher um. Auf dem siebten Westfälischen Genealogentag der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung bekamen sie am Samstag jede Gelegenheit, ihre Erkenntnisse zu erweitern. Zumindest wurden zahlreiche Wege aufgezeigt, wie man ein wenig Licht ins Dunkel der Geschichte längst verstorbener Familienangehöriger bringen kann.

„Wir gehören zum Club der Süchtigen“, sagte einer derjenigen, die ihren Fuß in die Sporthalle „Gooiker Platz“ setzten. Wer sich einmal der Suche nach seiner Vergangenheit verschrieben hat, bleibt oft ein Leben lang Forscher.

Fotostrecke: Genealogentag

Mehr als 50 Vereine, Archive, Dienstleister und andere Aussteller präsentierten ihre Angebote. „Unser Genealogentag, der schon zum sechsten Mal in dieser Halle stattfindet, wird sehr gut angenommen“, freute sich Dr. Wolfgang Bockhorst, Vorsitzender der Westfälischen Gesellschaft. Die Besucherzahlen bewegen sich meist um die 1200. „Es kommen sehr viele Interessierte hierher, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Familienforschung beschäftigen“, stellte er fest. Sie möchten wissen, auf welchen Wegen sie an die Informationen über ihre Vorfahren kommen. Bockhorst findet es besonders spannend, dass Fakten über Ahnen in zunehmendem Maße gesucht werden, um Rückschlüsse über noch lebende Familienangehörige zu ziehen. „Kontakte zu noch lebender Verwandtschaft zu knüpfen, ist ein ganz wichtiger Aspekt“, betont der Experte.

Es gibt mittlerweile zahlreiche Forschungsinstrumente wie das Internet, Landesarchive und sogar Gentests. In vielen Heimatvereinen sind Arbeitskreise aktiv, die sich ausschließlich dem Ahnenthema widmen. Ingrid König und Wilhelm Alff aus Burgsteinfurt haben sich schon lange diesem Forschungszweig verschrieben. „Man trifft hier sehr viele Forscherkollegen oft aus früherer Zeit, die man schon mal angeschrieben oder besucht hat“, erzählte König. Nicht selten entwickelt sich ein fruchtbarer Austausch von Informationen. Auch niederländische Kollegen, sagt sie, helfen sehr gerne wenn Familienangehörige auf holländischer Seite gesucht werden.

Vorträge über die bunte Welt der Frühen Neuzeit oder etwa das „Lesen“ in alten Familienfotos boten an diesem Tag Gelegenheit, näher in die Materie einzudringen. Unter dem Titel „Die Familienforscher“ stellten Freya Rosan und Timo Kracke ein Projekt vor, das speziell Kinder und Jugendliche für Familienforschung begeistern soll.

Der Heimatverein Altenberge, der bei der Ausrichtung des Tages tatkräftig half, war mit einem eigenen Stand vertreten. Dort fanden Interessenten Hilfe, die lernen wollten mit „Hofakten“ umzugehen.

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