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So., 10.01.2016

KG Mauritz außer Rand und Band Vergangenheit und Zukunft im Blick

ALtenberge - 

Der 50. Geburtstag der Karnevalsgesellschaft Mauritz war ein guter Grund ausgelassen in die närrische Zeit zu starten.

Von Dieter Klein

Auf ihr 50-jähriges Bestehen können die Freunde der KG „Klein Mauritz“ stolz sein. Getreu ihrem Jubiläums-Motto „Reise in die Vergangenheit, mit Vollgas in die Zukunft“, spulten sie am Samstagabend im Haus Stüer ein närrisches Karnevalsprogramm ab, das exakt diesen Maßgaben entsprach. So waren es zumeist eigene, junge wie jung gebliebene Aktive, die dem Ruf des Moderatoren-Duos Carsten Waltring und Dominik Blömer „Solle mer se reinlasse?“ auf die farbenprächtige Narren-Bühne folgten.

Und es waren nicht nur die Klein Mauritzer, die den Spaß hatten. Wie immer – wenn in Altenberge Karneval gefeiert wird – waren auch die anderen Gesellschaften mit prächtigen Delegationen erschienen und blieben – wen wundert‘s, bis in die späte Nacht dabei.

So wie die „Rot-Weißen“ („Ketchup mit Majo“) der KG St. Johannes, mit ihrem Prinzen Horst I. (Frenking). Dessen Kaiserin Sissi, die sich hinter einer hübschen Larve versteckt hielt, nur von Eingeweihten erkannt werden wollte. Des weiteren glänzten Jens Durkowiak, Präsident der „jecken“ Kolpingsfamilien mit seinem Prinzen Jürgen Berendes. Vom Schützenverein Grinkenschmidt (der für seine Ausdauer beim Feiern allgemein bekannt ist), waren Sitzungs-Präsident Norbert Rottmann mit seiner süßen Prinzessin Lisa gekommen. Und als stattliche Vertreter der „Entruper“ - unübersehbar: das Königspaar Martin und Ulrike Laubrock. Der Klerus glänzte durch Abwesenheit oder hielt sich geschickt versteckt. Dafür saßen aus dem Rathaus Bürgermeister Manfred Leuker mit Gattin am Tisch der Ehrengäste. Sie alle staunten über ein tolles Programm. Charmant, als wahre Augenweide, trieben die Mauritzer „Stiefelchen“ den anwesenden Junggesellen Tränen der Hoffnung in die Augen. Knackig, artistisch dann die Garden- und Showtänze der „Wilmsberger“. Spaßig und witzig „Ass und Ässer“ und das Männerballett „Entruper Buben“. Aber geradezu professionell, verrückt wie unterhaltsam, „Bauchredner Heini mit Hahn Paolo“. Da hinter verbargen sich Annika Engelke und Steffi Riedel.

Was dann nur noch fehlte, kam aber auch bald: die Klein Mauritzer „Hofsänger“ mit Mirko Bauer als „Elvis,“ Isabell Bauer als „Rockebilly“, Tanja Emmelmann als „Hip-Hop-Tante“, Norbert Bölling und Andreas Puder als „Die Zwei aus der Gruppe YMCA“, Johannes Böddeling als „Baywatch-Hase“ und nicht zuletzt Hubert Terwey der „Techno-Opa“. Mit derben Sketchen und frechfröhlichen Moritaten aus dem Altenberger Alltag passten sie in diesen närrischen „Karnevals-Eintopf“ wie das sprichwörtliche „Salz in der Suppe“. Dessen großartiger Erfolg nicht zuletzt auch „Ingo“, dem tollen DJ im Saal Stüer zu verdanken war.

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