Sa., 23.01.2016

Dreharbeiten für Kinofilm Schönes Altenberge

So sah Altenberge um das Jahr 1860 aus: Gesehen von Kuhmanns Mühle aus. Im Vordergrund ist der alte Friedhof zu erkennen. Heraus ragt im Hintergrund die Pfarrkirche.

So sah Altenberge um das Jahr 1860 aus: Gesehen von Kuhmanns Mühle aus. Im Vordergrund ist der alte Friedhof zu erkennen. Heraus ragt im Hintergrund die Pfarrkirche. Foto: Busch

Altenberge - 

In einem Jahr soll der 90-minütige Film „Eises Kälte“ nach dem gleichnamigen Roman von Klaus Kormann fertiggestellt sein. Die Macher des Projektes stellten nun Details vor. Hauptdrehort ist Altenberge und der Eiskeller der ehemaligen Brauerei Beuing.

Von Martin Schildwächter

Die ersten Sequenzen sind bereits am Computer erstellt, das Drehbuch so gut wie in trockenen Tüchern – jetzt geht es an den Feinschliff: Das Filmprojekt „Eises Kälte“ nach dem gleichnamigen Roman des Nordwalders Klaus Kormann nimmt langsam Fahrt auf. Wenn alles gut geht, soll im Februar eine Drohne aufsteigen und das Gelände rund um den Eiskeller filmen – „am besten, wenn Schnee liegt“, sagt Roland Busch, der als Regisseur maßgeblich an dem 90-minütigen Kino-Film beteiligt ist.

„Es soll ein Altenberge-Projekt werden“, wünscht sich Autor Klaus Kormann, als er in dieser Woche die Altenberger Kaufmannschaft über das Vorhaben informierte. Die drei Initiatoren – neben Busch und Kormann der Drehbuchautor Klaus Uhlenbrock – gehen von einem Etat in Höhe von 60 000 Euro aus. „Uns fehlen noch rund 20 000 Euro“, sagt Klaus Kormann. Sponsoren sind also jederzeit willkommen.

Für einige Szenen möchte Kormann auch Profi-Schauspieler einsetzen, die natürlich eine entsprechende Gage erhalten. „Warum nicht Mario Adorf für einige Stunden engagieren?“, fragte Kormann mit einem Schmunzeln im Gesicht. „Alles ist möglich.“ Oder: Alles nur eine Frage des Geldes oder eines Sponsors.

Normalerweise ist ein Film für 60 000 Euro nicht zu haben. Das geht nur dann, wenn die Altenberger maßgeblich mit ins Rad greifen. „Wer hat eine große Scheune, die für die Dreharbeiten genutzt werden kann?“, fragte Busch und hofft auf Angebote. Alte Lampen, Tische Stühle und weitere Requisiten werden gesucht – schließlich spielt der Film um 1860 (teilweise auch in der Gegenwart). Kutschen gibt es bereits, aber Hubwagen oder Gerüste werden noch gebraucht. Die Liste ist lang. Und: „Wir benötigen auch jede Menge Man-Power“, sagt Roland Busch, der Mitglied der 6-Zylinder ist und ebenfalls in Nordwalde lebt.

Der Film wird auch als DVD herauskommen, kündigt Klaus Kormann an. Laufen soll „Eises Kälte“ nicht nur in den münsterländischen Kinos, sondern auch bei internationalen Filmfestspielen.

Busch und Kormann hoffen nun auf zahlreiche Gewerbetreibende, die das Projekt unterstützen möchten. „Produktplatzierungen sind natürlich möglich“, machen der Regisseur und Drehbuchautor potenziellen Geldgebern das Engagement schmackhaft.

Premiere soll der Film Anfang 2017 feiern.

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