Mo., 25.01.2016

Neujahrsempfang der SPD „Der soziale Friede ist wichtig“

Der stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ronald Baumann freute sich über zahlreiche Altenberger, die am Neujahrsfrühstück in der Kulturwerkstatt teilnahmen.

Der stellvertretende SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ronald Baumann freute sich über zahlreiche Altenberger, die am Neujahrsfrühstück in der Kulturwerkstatt teilnahmen. Foto: mas

Altenberge - 

Nicht auf Konfrontation, sondern auf Konsens mit den anderen Parteien setzt der stellvertretende SPD-Ortsvereins-Vorsitzende Ronald Baumann. Dies betonte er während des Neujahrsempfangs in der Kulturwerkstatt.

Von Martin Schildwächter

„Uns ist der soziale Friede enorm wichtig“, betont Ronald Baumann, stellvertretender Ortsvereins-Vorsitzender der SPD. Beim traditionellen Neujahrsfrühstück der Sozialdemokraten in der Kulturwerkstatt blickte Baumann auch auf die aktuelle Flüchtlingssituation. „Wenn viele Leute auf engem Raum wohnen, kann es zu Konflikten kommen“, so Baumann weiter. Froh sei er, dass parteiübergreifend Konsens darüber bestehe, neuen Wohnraum zu schaffen, der zunächst Flüchtlingen aber auch Altenberger Bürgern, die einen Wohnberechtigungsschein haben, zur Verfügung stehen soll. Baumann: „Auch in Altenberge gibt es Menschen, bei denen das Wohngeld nicht ausreicht.“ Deshalb sei es umso dringlicher, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Skeptisch sieht Ronald Baumann die Situation rund um den K+K-Markt. Er bezweifelt unter anderem, ob die prognostizierten rund fünf Lkw-Fahrten pro Tag zum Vollsortimenter auch tatsächlich stattfinden. Baumanns Befürchtung: „Es werden auf Dauer mehr sein.“

Des Weiteren befürchtet er, dass die Verkehrsbelastungen auf der Süd- und Königstraße zunehmen werden, wenn die Boakenstiege zurückgebaut wird. Gleichzeitig hofft der SPD-Vize, dass sich der Verkehr im Zentrum weiter reduziert.

Kritisch sehen die Sozialdemokraten die geplante Bebauung des „Grünen Fingers“ unterhalb des Friedhofs. „Ich kann mir dort höchstens eine Randbebauung vorstellen“, meinte Ronald Baumann, während die SPD-Mitglieder das von Norbert Fritz zubereitete Frühstück genossen. Baumann: „Wir sollten uns das Areal als Bürgerpark sichern.“ Eine „Gemeinde mit Weitblick“ laute schließlich der Slogan der Kommune. „Und dann bauen wir die einzige große Fläche mit Weitblick zu“, gibt der SPD-Mann zu bedenken.

Auch wenn die SPD – wie im Falle des mögliches Baugebietes unterhalb des Friedhofs – anderer Meinung als die CDU-Mehrheitsfraktion ist, möchte Baumann eher Konsens als Konfrontation. „Wir machen Politik für die Bürger und nicht für Sigmar Gabriel.“ Deshalb wünsche sich der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende künftig mehr fraktions- und parteiübergreifende Arbeit.

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