Do., 18.02.2016

Neuer Kreisverkehr Für mehr Sicherheit

Altenberge - 

Ein weiterer Kreisverkehr für Altenberge: Im Juni sollen die Arbeiten an der Wesseler Kreuzung beginnen. Dieses kündigte der Landesbetrieb Straßen NRW an. In der Vergangenheit war es dort immer wieder zu schweren Unfällen gekommen.

Von Martin Schildwächter

Die Anzahl der Kreisverkehre auf dem Gemeindegebiet wird in diesem Jahr um mindestens zwei zunehmen. Während der Kreisel im Zuge der K+K-Erweiterung an der Hanseller Straße/Königstraße/Hanseller Straße ab dem Frühjahr gebaut werden soll, wird der zweite voraussichtlich ab Juni dieses Jahres in Angriff genommen – und zwar das neue Rondell an der sogenannten Wesseler Kreuzung (L 874/L 506/K 71). Dies gab Josef Brinkhaus, Pressesprecher Straßen NRW, Regionalniederlassung Coesfeld, auf Anfrage unserer Zeitung bekannt.

An dieser Kreuzung hatten sich in den vergangenen Jahren immer wieder Unfälle ereignet. „Die Sicherheit soll durch den Kreisverkehr erhöht werden“, sagt Josef Brinkhaus.

Nun hat der Landesbetrieb Straßen NRW Grünes Licht für das Bauvorhaben gegeben. „Die Bauzeit wird voraussichtlich drei bis vier Monate betragen“, kündigte Brinkhaus an. Der Kreisverkehr hat einen Außenradius von 22,50 Meter und erhält einen umlaufenden Geh- und Radweg. Auf jeder Fahrbahn wird es eine Querungshilfe geben, erläutert Brinkhaus.

Die Kosten belaufen sich auf schätzungsweise 350 000 Euro. Derzeit laufen die Ausschreibungen, so Brinkhaus weiter. Während der Bauphase müssen die Verkehrsteilnehmer mit einigen Umleitungsstrecken vorlieb nehmen. Sowohl aus Richtung Altenberge als auch von Havixbeck und Münster aus kann die Wesseler Kreuzung nicht befahren werden. Lediglich in Richtung Billerbeck wird der Pkw-Verkehr möglich sein.

Bürgermeister Jochen Paus hofft, dass parallel zum Bau des Kreisverkehrs der Kreis Steinfurt den Ausbau der K 71 in Richtung Münster auf den Weg bringt. Das würde wiederum die Interessengemeinschaft Bürgerradweg Horstmarer Landweg freuen – schließlich fehlen noch die letzten Meter des Radwegs auf dem Abschnitt zwischen Geuker-Wiedemann und Lohrmann, der bis zum Abzweig „Lühn“ fertiggestellt ist. Jochen Paus hatte die Hoffnung, dass der Kreis Steinfurt bereits im vergangenen Jahr den Ausbau durchführen würde, doch daraus wurde nichts. Deshalb rechnet der Bürgermeister nun mit einem positiven Signal aus dem Kreishaus. Die K 71 soll zwischen Lühn und Lohrmann saniert und verbreitert werden. Dann könnte parallel die Bürgerinitiative den Radweg vollenden.

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