Do., 25.02.2016

Zahlreiche Einbrüche „Das ist die Ausnahme“

Die Zahl der Einbrüche war in den vergangenen Wochen sehr hoch.

Die Zahl der Einbrüche war in den vergangenen Wochen sehr hoch. Foto: dpa

Altenberge - 

Sechs Einbrüche im Februar und fünf im Januar. Diese große Anzahl von Straftaten bereitet der Polizei keine Sorgen. „Die Zahlen“, sagte Pressesprecher Rainer Schöttler, werden sich im Laufe des Jahres „relativieren“. Von einer Serie geht die Polizei nicht aus.

Von Martin Schildwächter

Nein, von einer Serie möchte Polizeipressesprecher Rainer Schöttler nicht sprechen. Denn: Zwischen den Einbrüchen, die es in den vergangenen Wochen in Altenberge gegeben hat, „gibt es keinen Zusammenhang“, sagt Schöttler. Dennoch häufen sich seit Anfang des Jahres die Taten: Immerhin sechs Mal schlugen die Täter im Februar zu und richteten in Wohn- und Geschäftshäusern zum Teil erhebliche Schachschäden an. Bei einem Einbruch in einer Apotheke Anfang des Monats bezifferte die Polizei den Schaden auf etwa 5000 Euro. Außerdem nahmen die bislang unbekannten Täter einen Tresor mit.

„Das Auto ist noch in der Fahndungsliste“, so Rainer Schöttler zu einem Diebstahl, der sich im Zuge eines Einbruchs an der Straße Zum Gründchen in der vergangenen Woche ereignet hatte. Schöttler: „Das kommt allerdings selten vor und ist die Ausnahme.“ Die Täter hätten es in erster Linie auf Bargeld und Schmuck abgesehen.

Die Häufung der Straftaten im Januar (fünf Einbrüche) und Februar habe mit der Jahreszeit zu tun. Die Zahlen würden sich im Laufe des Jahres „wieder relativieren“, prognostiziert der Polizeipressesprecher.

Die Statistik für 2015 gibt es erst Anfang März. In 2014 registrierte die Polizei in Altenberge insgesamt 29 Einbrüche.

Mit Blick auf die Einbrüche gebe es keine Schwerpunkte im Kreis Steinfurt. „Die Straftaten verteilen sich auf das gesamte Gebiet“, berichtet Rainer Schöttler. Auch die günstige Lage von Altenberge (B54/A1) lasse sich nicht als Grund für die zahlreichen Straftaten anführen. In Lotte, Rheine, Greven oder Ibbenbüren gebe es ähnliche gute Verkehrsanbindungen – aber keine Häufung von Straftaten.

Auffallend in letzter Zeit ist nach Auskunft von Rainer Schötter die zunehmende Zahl von Frauen, die Einbrüche begehen. Sie gingen oft unbemerkt durch die Wohngebiete und suchten sich dann gut gelegene und schlecht gesicherte Objekte aus. Nach wie vor gelangen die Täter in der Regel über die Terrasse in die Häuser. Deshalb sollten Fenster im rückwärtigen Bereich besonders gut gesichert sein, rät Schöttler, der zudem bittet, jede verdächtige Beobachtung der Polizei sofort mitzuteilen und nicht erst „einen Tag später“.

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