Do., 03.03.2016

Fahne am Rathaus Sein Herz schlägt für Tibet

Der Einsatz hat sich gelohnt: Walter Zimmermann freut sich, dass die Gemeinde erstmals am sogenannten Fahnentag teilnimmt.

Der Einsatz hat sich gelohnt: Walter Zimmermann freut sich, dass die Gemeinde erstmals am sogenannten Fahnentag teilnimmt. Foto: mas

Altenberge - 

Erstmals beteiligt sich die Gemeinde am 10. März am „Fahnentag für Tibet“. Dafür hat sich der Altenberger Walter Zimmermann eingesetzt, der sich seit vielen Jahren mit Menschenrechtsverletzungen in Tibet beschäftigt. Für Altenberge hat Zimmermann extra eine neue Fahne angeschafft.

Von Martin Schildwächter

„Nach meiner Pensionierung“, blickt Walter Zimmermann zurück, „wollte ich etwas Sinnvolles im sozialen Bereich machen.“ Dass der 73-jährige Zimmermann letztendlich im Jahr 2007 bei der Tibet-Initiative Münster landete, war nach eigenen Worten „Zufall“. Ihm geht es „in erster Linie um die Menschen“, betont der ehemalige Berufsschullehrer, der seit über 36 Jahren in Altenberge lebt. Um auf die Menschenrechtsverletzungen in Tibet aufmerksam zu machen, organisiert die Initiative verschiedenste Aktionen: Eine davon ist der „Fahnentag“, der unter dem Motto „Flagge zeigen für Tibet“ steht. „Und daran beteiligt sich erstmals auch Altenberge“, freut sich Walter Zimmermann.

So wird am Donnerstag (10. März) ab 9 Uhr wahrscheinlich manch Altenberger ungläubig den Kopf in den Nacken legen, am Rathaus hoch schauen und sich über die knallbunte Fahne wundern. Es ist die Tibetfahne, die Zimmermann extra für Altenberge angeschafft hat.

Damit reiht sich das Hügeldorf in die Reihe weiterer Münsterland-Gemeinden ein, die „Flagge zeigen“ und damit auf die Not, Ungerechtigkeiten und Menschenrechtsverletzungen in anderen Teilen der Welt aufmerksam machen. Von Münster bis Warendorf reicht die Liste der Städte, die an der Aktion teilnehmen, so Zimmermann, der selbst Katholik ist und auch nicht zum Buddhismus konvertieren möchte.

Dass sich der Einsatz lohnt, beispielsweise durch Petitionen, macht Walter Zimmermann an einem Beispiel deutlich: Ein bereits zum Tode verurteilter Tibeter wurde aus der Gefangenschaft befreit und begnadigt.

 

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