Di., 18.10.2016

80 Jahre Briefmarkensammlerverein Münster Männer und ihre Marken

Jubiläum mit Musik: Während (v.l.) Alfons Schnell und Werner Müller die Jubiläumsmarken und den Jubiläumskatalog präsentieren, sorgt Franz-Josef Gähr mit seinem Posthorn für die passenden Begleittöne.

Jubiläum mit Musik: Während (v.l.) Alfons Schnell und Werner Müller die Jubiläumsmarken und den Jubiläumskatalog präsentieren, sorgt Franz-Josef Gähr mit seinem Posthorn für die passenden Begleittöne. Foto: Matthias Ahlke

Altenberge - 

Münsters Briefmarkensammlerverein feiert seinen 80. Geburtstag mit einer Jubiläumsausstellung im Foyer des RP-Gebäudes am Domplatz.

Von Martina Döbbe

Wie heißt es doch immer so schön zum Schluss einer Jubiläumsrede: „Das Buffet ist eröffnet!“ Falsch, ganz falsch. Wenn Philatelisten feiern, dann geht das anders. „Der Rundgang ist eröffnet“, ruft der Altenberger Alfons Schnell in die Runde. Und das unter den imposanten Klängen eines Posthorns. 80 Jahre gibt es den Briefmarkensammlerverein Münster, acht Jahrzehnte, in denen das Hobby Briefmarken sammeln Höhen, aber auch Tiefen erlebt.

Der Verein, der im Geburtstagsjahr 195 Mitglieder zählt, besteht vorwiegend „aus älteren Herrschaften“, wie der Vorsitzende in seiner Begrüßung ehrlich anmerkt. Und deshalb die jüngsten Gäste des Jubiläums auch namentlich willkommen heißt: Jonathan, Johanna und Emma sind am Montagmorgen im Foyer der Bezirksregierung die „Küken“ unter den Besuchern, die sich nicht nur freuen, dass ihr Verein stolzes Jubiläum hat, sondern zu diesem Anlass auch eine besonders sehenswerte Ausstellung präsentiert.

„Ehrengäste sind Sie natürlich alle“, wendet sich Alfons Schnell an seine Zuhörer. Seit zwölf Jahren leitet er mit Leidenschaft die Geschicke des Briefmarkensammlervereins Münster und dankt allen, die ihn dabei unterstützen. In diesem Fall auch besonders denjenigen, die geholfen haben, Ausstellung, Chronik und Festschrift pünktlich zum 80. Geburtstag fertigzustellen. Dass er selbst dabei immer und unermüdlich am Ball ist, honoriert am Montagmorgen der Landesverband der Briefmarkenfreunde NRW. Dessen Vorsitzender Werner Müller überbringt nicht nur Grüße und Glückwünsche, er verleiht Alfons Schnell unter großem Applaus auch die Verbandsmedaille in Bronze.

Werner Müller macht ebenfalls keinen Hehl daraus, dass „wir Philatelisten immer weniger werden“. Damit müsse man leben: „Man muss es positiv sehen und stolz sein, ein seltenes Hobby zu haben“, findet er. Und ist sicher, dass jeder, der sich Zeit für die Ausstellung im Foyer des RP-Gebäudes am Domplatz nimmt, dort sehr, sehr viel Interessantes und Wissenswertes aus der bunten, aber auch geschichtsträchtigen Welt der Briefmarken erfahren könne.

Während Franz-Josef Gähr ins Posthorn bläst und die Signale für „Extrapost“ und „Schnellpost“ erklingen, stehen die ersten Besucher schon Schlange für die drei Briefmarken, die der Verein extra zu seinem Jubiläum herausgegeben hat. Sie zeigen die ersten Postgebäude der Stadt Münster am Roggenmarkt, Domplatz und Bahnhof.

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Die Ausstellung des Briefmarkensammlervereins ist noch bis zum 28. Oktober jeweils zu den Dienstzeiten im Gebäude der Bezirksregierung am Domplatz in Münster zu sehen.

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