Di., 18.10.2016

Kulturrucksack Eine runde Sache

Freuen sich über die Aktionen, die im Rahmen des Kulturrucksacks angeboten wurden (v.l.): Franziska Mahlmann (Kulturbeauftragte), Ulrike Dürschner-Pelz (Nähkurs), Ulla Wilken (Jugendheimleiterin), Nadine Hölker (Nähkursleiterin) und Dina Bergmann (Volksbank-Mitarbeiterin).

Freuen sich über die Aktionen, die im Rahmen des Kulturrucksacks angeboten wurden (v.l.): Franziska Mahlmann (Kulturbeauftragte), Ulrike Dürschner-Pelz (Nähkurs), Ulla Wilken (Jugendheimleiterin), Nadine Hölker (Nähkursleiterin) und Dina Bergmann (Volksbank-Mitarbeiterin). Foto: mas

Altenberge - 

Auch der Nähkurs, der im Rahmen des Kulturrucksacks angeboten wurde, war gut besucht. Die Programmmacher sind zufrieden. 200 Kinder nahmen in diesem Jahr die Angebote wahr.

Von Martin Schildwächter

Es sind Herbstferien, die Klassentür in der obersten Etage der Ludgeri-Hauptschule steht offen, kein Ton dringt nach draußen – und das, obwohl Mädchen und Jungen an Tischen Platz genommen haben. Und das freiwillig: Gespannt sitzen die Kinder vor den elektrischen Nähmaschinen. Ja, Nähmaschinen. „Handarbeit ist im Trend“, sagt kurz und knapp Franziska Mahlmann, Kulturbeauftragte der Gemeinde. Zusammen mit KoT-Leiterin Ulla Wilken besucht sie den Nähkurs – ein Angebot im Rahmen des Kulturrucksacks 2016, der am 30. Oktober mit einer Party in Emsdetten beendet wird.

Zum dritten Mal beteiligte sich die Gemeinde an dem vom Land NRW, der Gemeinde und der Volksbank gesponserten Angebot: 17 Projekte, eine Partyfahrt sowie eine Ausstellung – das war beziehungsweise ist mit den Projektgeldern in Höhe von etwa 3500 Euro möglich. Die Resonanz vor Ort ist enorm: In Altenberge nahmen im Laufe des Jahres 200 Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren teil, erzählt Franziska Mahlmann. Die Kulturwerkstatt, das KoT-Jugendheim und die Musikschule traten als Veranstalter auf. Zum Abschluss ist Anfang 2017 eine Ausstellung in der Volksbank geplant.

Zurück zum Nähkurs, der von Nadine Hölker geleitet wird. „Die Kinder sind ganz begeistert.“ Schon nach einer halben Stunde haben die Mädchen und Jungen den Mut, selbst zu nähen, erzählt Hölker. Zur Belohnung gibt es nicht nur den „Nähmaschinen-Führerschein“. Unter Anleitung von Hölker werden unter anderem kleine Wendetaschen genäht. „Sie können kreativ werden und sehen schnell das Ergebnis“, ergänzt Franziska Mahlmann.

Beim Nähkurs im Rahmen des Kulturrucksack bleibt es nicht: Nach den Herbstferien starten in der kommenden Woche Anfänger- und Fortgeschrittene-Kurse, die ebenfalls von Nadine Hölker geleitet werden.

Ulla Wilken ist mit der Resonanz „sehr zufrieden“. „Der Kracher“, sagt die Jugendheimleiterin „war das Wandbild.“ Junge Leute gestalteten eine Wand im Jugendheim. Dort sind jetzt Silhouetten zu sehen. Wilken: „Das schöne ist, dass sich jeder mit dem Projekt identifiziert. So soll es sein.“

Bis 2018 ist der Kulturrucksack gesichert – um mit den Angeboten auch richtig zu liegen, werden im Vorfeld wieder Mädchen und Jungen gefragt, „um geeignete Ideen aufzuschnappen“, sagt Mahlmann. Zudem erfolge ein Austausch mit anderen Kommunen. Das Fazit der Kulturbeauftragten: „Das war super. Wir hatten viele zufriedene Kinder.“

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