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Do., 01.12.2016

Wiederwahl Tönsgerlemann bleibt Vorsitzender

Markus Tönsgerlemann (4.v.l.) ist der alte und neue Vorsitzende der CDU Altenberge. Außerdem wurde der komplette gewählt.

Markus Tönsgerlemann (4.v.l.) ist der alte und neue Vorsitzende der CDU Altenberge. Außerdem wurde der komplette gewählt. Foto: mas

Altenberge - 

Markus Tönsgerlemann bleibt Vorsitzender Altenberger CDU. Während der Mitgliederversammlung wurden zudem drei Stellvertreter gewählt: Reinhold Beckmann, Stefan Grawe und Maria Schulze Isfort. Zum Thema Flüchtlingssituation bezog Tönsgerlemann klar Stellung: „Das darf die Gesellschaft und die CDU nicht spalten.“

Von Martin Schildwächter

Die Versammlungsräume können noch so unterschiedlich groß sein, hier das Hotel Stüer, dort die Halle Münsterland. Hier Markus Tönsgerlemann, Vorsitzender der Altenberger Ortsunion, dort Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ein zentrales Thema auf beiden Veranstaltungen: die Flüchtlingspolitik. Wichtig für Markus Tönsgerlemann: „Auch wenn die Problematik leider grundsätzlich noch nicht gelöst ist, müssen wir in schwierigen Zeiten Kurs halten.“ Und der Ortsunionsvorsitzende fügte während der Mitgliederversammlung an: „Die Flüchtlingsdiskussion darf weder die CDU noch die Gesellschaft spalten.“

Personell halten die Altenberger Christdemokraten auf jeden Fall Kurs: Wiederwahl für Markus Tönsgerlemann. Auch die drei Stellvertreter Maria Schulze Isfort, Reinhold Beckmann und Stefan Grawe durften sich über satte Mehrheiten freuen.

Bevor es an den umfangreichen Wahlmarathon ging, zog Tönsgerlemann Bilanz. Beim Rückblick ging es auch um die Flüchtlingspolitik: Dabei lobte er das Engagement aller Bürger, die sich hier einbringen. Kleiderkammer, Fahrradwerkstatt, Sprachkurse – die Liste ist lang.

„Glücklicherweise“, blickte Tönsgerlemann auf die Mitgliederzahlen, „ist nur einer ausgetreten wegen der Flüchtlingspolitik.“ Derzeit zählt die CDU Altenberge 212 Mitglieder.

Zudem schaute der Unions-Vorsitzende auf die Landtags- und Bundestagswahlen im kommenden Jahr. „Wir müssen die Menschen und ihre Sorgen ernst nehmen“, forderte Tönsgerlemann. Dieser Ansicht ist auch Marc Henrichmann aus Havixbeck, der für den Bundestagswahlkreis Coesfeld-Steinfurt II für die Wahl zum Deutschen Bundestag kandidiert. MdB Karl Schiewerling tritt bekanntlich nicht mehr an – der 40-jährige Henrichmann hofft, die Nachfolge anzutreten. Er nahm am Mittwochabend die Gelegenheit wahr, sich den Parteimitgliedern vorzustellen. „Ich möchte nicht das Original, also Karl Schiewerling, kopieren“, betonte der Rechtsanwalt. Einer seiner Schwerpunkte sollen die Kommunen im ländlichen Raum sein. Henrichmann: „Sie müssen vor Ort mehr Gestaltungsraum haben.“

Genauso wie Tönsgerlemann lobte er den Umgang mit der Flüchtlingssituation in den Kommunen. „Die Herausforderungen wurden gemeistert“, so Henrichmann. Es zeige sich, dass das „Ehrenamt vor Ort funktioniert“. Und das habe ihm „besonders imponiert“. Trotzdem müsse die bei einigen Bürgern vorherrschende „Angst vor Überfremdung“ ernst genommen werden. Die Lücke zwischen der Basis und den Politikern müsse geschlossen werden. „Meine Meinung zählt nicht mehr“ – diesem oft gemachten Vorwurf müsse begegnet werden. Sein Rat: Den Kontakt mit den Bundestagsabgeordneten vor Ort suchen.

Bürgermeister Jochen Paus und die CDU-Fraktionsvorsitzende Sigrid Schulze Lefert informierten abschließend über die aktuellen Themen der Kommunalpolitik.

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