Mi., 11.01.2017

Hund schwer verletzt Golden Retriever von Schrotladung getroffen

Der fünfjährige Golden Retriever Sam wurde von einer Ladung Schrot getroffen und schwer verletzt.

Der fünfjährige Golden Retriever Sam wurde von einer Ladung Schrot getroffen und schwer verletzt.

Altenberge - 

Ein Golden Retriever wurde in der Altenberger Bauerschaft Entrup von einer Schrotladung getroffen und schwer verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Von Martin Schildwächter

Der Schock sitzt Cordula Hampson noch regelrecht in den Gliedern: Kein Wunder, schließlich wurde ihr Hund Sam, ein Golden Retriever , von einer Ladung Schrot getroffen. „Er lag blutüberströmt auf dem Boden“, erzählt die Altenbergerin, die seit rund eineinhalb Jahren in Entrup lebt. Ob Sam den Angriff überlebt, stehe noch nicht fest, sagt Cordula Hampson.

Was ist passiert? Am Dienstagmorgen ging die Altenbergerin mit ihrem Hund in der Bauerschaft Entrup spazieren. „Zunächst war er angeleint“, erzählt sie. Als sie auf eine weitere Frau traf, die ebenfalls mit ihrem Hund (Ernie) spazieren ging, ließ sie Sam frei laufen. Hampson: „Die beiden Hunden kennen sich.“ Kurze Zeit später liefen die beiden Hunde auf einen Bauernhof. „Dann war ein lauter Knall zu hören“, berichtet Hampson. Aber nur Ernie kam zurück. Sam lag schwer verletzt am Boden. „Ich habe ihn sofort zum Tierarzt gebracht“, so Hampson weiter. Doch schnell war klar, dass der fünfjährige Golden Retriever in einer Grevener Tierklinik operiert werden musste. Magen, Darm, Leber, Milz – zahlreiche Organe wurden getroffen, erzählt Cordula Hampson. Die meisten Schrotkugeln wurden während der OP entfernt. Nun hofft die Altenbergerin, dass Sam schnell wieder auf die Beine kommt.

Der materielle Schaden ist beträchtlich. Hampson: „Ich rechne mit Kosten von bis zu 2500 Euro.“ Noch am Dienstagmittag erstattete sie Anzeige bei der Polizei in Altenberge. Ihre Aussagen wurden dort von einem Beamten aufgenommen. „Richtig ernst genommen wurde ich aber nicht“, bedauert die Altenbergerin. Deshalb begab sie sich am Nachmittag mit ihrem Mann zur Polizeiwache nach Greven und schilderte dort den Fall erneut.

„Eine Anzeige liegt uns vor“, bestätigte gestern Polizeipressesprecher Johannes Tiltmann gestern auf Anfrage unserer Zeitung. Weitere Angaben zum Vorfall machte Tiltmann am Mittwoch allerdings nicht. Zunächst müssten alle am Vorfall beteiligten Personen angehört werden, so der Pressesprecher weiter. „Und das wird sicherlich einige Zeit in Anspruch nehmen.“

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