Fr., 21.04.2017

„Jugend ist politisch“ Jusos gründen sich erstmals in Altenberge

Altenberge - 

Überraschung im Wahlkampfjahr: Am kommenden Samstag (22. April) soll in der „Villa Peppone“ die Gründungsversammlung der Altenberger Jusos, die Jugendorganisation der SPD, stattfinden. Die Initiatoren sind Lennart Nieweler und Max Reifig.

Von Martin Schildwächter

Die politische Landschaft soll in Altenberge um eine Facette reicher werden: Zwei Altenberger, Lennart Nieweler und Max Reifig, möchten im Hügeldorf die Jusos, die Jugendorganisation der SPD, gründen – und zwar am morgigen Samstag (22. April) um 16 Uhr in der „Villa Peppone“, Kirchstraße 9. Dazu sind alle Interessierten eingeladen.

„Wir wollen in lockerer Atmosphäre mit jungen Menschen aus Altenberge ins Gespräch kommen und eine Stimme im Dorf sein, die man auch hört“, sagen die beiden Initiatoren.

Zur Landtags- und Bundestagswahl soll die Juso-Gruppe auch die Möglichkeit bieten, aktiv mitzuwirken. „Die Jugend ist politisch wie noch nie, aber eben noch nicht parteipolitisch. Hier sehen wir ziemlich viele Möglichkeiten zum Mitmachen“, so Lennart Nieweler und Max Reifig in einer Presseinfo weiter.

Unterstützung im Vorfeld der Gründung erhalten sie dabei von Simon Rieken, dem frisch gewählten Juso-Vorsitzenden im Kreis Steinfurt und der Altenberger SPD-Fraktionsvorsitzenden Ulrike Reifig, die am 14. Mai für den Landtag NRW kandidiert.

Die Motivation von Max Reifig und Lennart Nieweler ist eng mit den Namen Ulrich Hampel und Ulrike Reifig verbunden. Beide sind für die SPD aktiv im Kreis Steinfurt. Hampel ist seit 2013 Bundestagsabgeordneter für den Kreis Steinfurt.

Zudem habe Ulrike Reifig durch ihr Engagement speziell für Familien und Flüchtlinge bleibenden Eindruck hinterlassen, nennen Max Reifig und Lennar Nieweler ihre Beweggründe. „Das habe ich vor allem durch das Projekt „YOUth of Integration“ mitbekommen. Auch hier sind viele Geflüchtete sehr daran interessiert, sich einzubringen“, sagt Lennart Nieweler, der einer der Mitbegründer der Organisation ist.

Außerdem könne man den jungen Menschen hier eine weitere politische Orientierungsmöglichkeit geben, die vorher nicht gegeben war, meint Max Reifig.

Auch Nouri Nabo und Renas Mohamed, die seit zwei Jahren in Altenberge leben und im vergangenen Januar in Berlin an der Fachkonferenz „Muslime in Deutschland“ der SPD-Fraktion teilgenommen haben, haben eine klare Botschaft: „Wir wollen mit den Menschen in Altenberge ins Gespräch kommen und uns für ein gutes Zusammenleben einsetzen. Wir können alle voneinander lernen.“

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