So., 16.07.2017

Ein wahres Mammutprojekt Spatenstich für „Regionales Genealogie-Zentrum“

Das Gartenbauunternehmen „Münsterländer Heinzelmännchen“  planiert den ehemaligen Garten und ebnet die Fläche für den Wiederaufbau der alten Scheune.

Das Gartenbauunternehmen „Münsterländer Heinzelmännchen“  planiert den ehemaligen Garten und ebnet die Fläche für den Wiederaufbau der alten Scheune. Foto: Detlef Held

altenberge - 

„Wir haben ein Mammutprojekt vor der Brust, doch wir schaffen das“, freute sich am Freitagmorgen der Vorsitzende des 700 Mitglieder starken Heimatvereins über den Beginn der Arbeiten zum Wiederaufbau von Stenings Scheune im bisherigen Garten Vereins. Entstehen wird ein „Regionales Zentrum für Genealogie und Ortsgeschichte“ indem auch Seminare und Veranstaltungen stattfinden können

Von Detlef Held

„Wir haben ein Mammutprojekt vor der Brust, doch wir schaffen das“, freute sich am Freitagmorgen der Vorsitzende des 700 Mitglieder starken Heimatvereins über den Beginn der Arbeiten zum Wiederaufbau von Stenings Scheune im bisherigen Garten Vereins. Entstehen wird ein „Regionales Zentrum für Genealogie und Ortsgeschichte“ indem auch Seminare und Veranstaltungen stattfinden können.

Gut ein Jahr wird es dauern, bis die 17,40 Meter lange und 7,80 Meter breite Scheune wieder aufgebaut ist. Dass aus dem Jahr 1872 stammende Bauwerk war im März in akribischer Kleinarbeit von den Heimatfreunde abgebaut worden.

„Alle verwertbaren Teile wurden nummeriert, um den Wiederaufbau zu erleichtern“, erklärt Franz Müllenbeck. Defekte Holzteile werden durch Teile eine ebenfalls über 100 Jahre alten abgebauten Scheune des Bauern Schulze-Isfort ersetzt. Neu in der Scheune werden Fenster mit Holzrahmen sein, dies es bisher nicht gab.

„Sämtliche Arbeiten und Gewerke werden von Altenberger Firmen ausgeführt“, macht der Heimatvereinsvorsitzende deutlich. Aktuell ist das Garten- und Landschaftsbauunternehmen „Münsterländer Heinzelmännchen“ mit Ausheben des Bodens beauftragt. Entdeckt hat man dabei im ehemaligen Garten auch eine alten Brunnen. „Der wird aber nicht wieder aufgebaut, da er direkt unter der Sohle des künftigen Gebäudes liegt“, erklärt Müllenbeck.

Die Gesamtkosten des Projektes, das mit öffentlichen Mittel gefördert wird, liegt bei 640 000 Euro (wir berichteten). „Unser Eigenleistungen schlagen mit 170 000 Euro zu Buche“, so Müllenbeck. Die Bauleitung wird ehrenamtlich vom Architekten Engelbert Thüne aus Laer wahrgenommen.

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