Mi., 13.09.2017

Wechsel an der Spitze Singen fürs Herz

Dorothee Weßling (2.v.l.) ist die neue Leiterin der Kita „Heckenrose“. Sie folgt auf Miriam Schulz (r.), die mit reduzierter Stundenzahl in der Kita weiter arbeitet. Über den reibungslosen Wechsel freut sich Geschäftsführerin Nicole Dütschke.

Dorothee Weßling (2.v.l.) ist die neue Leiterin der Kita „Heckenrose“. Sie folgt auf Miriam Schulz (r.), die mit reduzierter Stundenzahl in der Kita weiter arbeitet. Über den reibungslosen Wechsel freut sich Geschäftsführerin Nicole Dütschke. Foto: mas

Altenberge - 

Wechsel an der Spitze der Natur-Kita „Heckenrose“: Die 33-jährige Dorothee Weßling hat die Leitung von Miriam Schulz übernommen, die auf eigenem Wunsch noch mit reduzierter Stundenzahl in der Kita arbeitet. Vor 40 Jahren wurde die Kita am Heckenweg von Eltern gegründet, 2009 erfolgt der Umzug ins Wohgebiet Lütke Berg.

Von Martin Schildwächter

„Wir sind bei jedem Wetter draußen“, sagt Dorothee Weßling, Leiterin der Kita „Heckenrose“. Egal, ob die Sonne scheint, es regnet oder schneit, für die Mädchen und Jungen spielt das Wetter keine Rolle: Der tägliche Gang an die frische Luft gehört zum Alltag, betont die neue Kia-Leiterin. Das verwundert nicht, denn schließlich trägt die „Heckenrose“ den Untertitel „Die Natur-Kita in Altenberge“.

Dorothee Weßling hat vor Kurzem die Leitung der Kita übernommen. Sie folgt auf Miriam Schulz, die seit 2011 die Einrichtung leitete und auf eigenem Wunsch den Posten aufgab, sagt Geschäftsführerin Nicole Dütschke. Die Natur- und Wildnis-Pädagogin ist „nur“ noch mit 15 Stunden in der Kita beschäftigt. Schulz hat sich kürzlich selbstständig gemacht und wollte in der Kita kürzer treten.

Zurück zur 33-jährigen Dorothee Weßling, die seit Januar 2014 in der Kita Heckenrose arbeitet, seit zehn Jahren im Hügeldorf lebt und Fachkraft für Naturpädagogik ist. „Vom ersten Tag an wusste ich: Das ist es“, blickt Weßling auf den Beginn ihrer Ausbildung zur Erzieherin an der Hildegardisschule in Münster zurück. Ihre erste Station der in Telgte aufgewachsenen Leiterin war St. Nikolaus an der Wilhelmstraße in Münster.

Naturerfahrungen sammeln, um die emotionale Entwicklung zu fördern, das gehört zum Alltag der „Heckenrose“, erklärt Dorothee Weßling im WN-Gespräch einen wichtigen Baustein des Konzeptes. Und deshalb wird regelmäßig die nähere Umgebung der Kita mit allen Sinnen erkundet. Ebenso sind die Baumberge oder das Lehmdorf des BUND in Borghorst Ziele der Kinder und Erzieherinnen.

Zum Fototermin geht es auf das rund 460 Quadratmeter große Außengelände der Kita. Dort stehen einheimische Sträucher, es werden Kartoffeln angebaut und Möhren geerntet. Dorothee Weßling: „Die Kinder sollen erfahren, dass es nicht selbstverständlich ist, dass man alles im Supermarkt kaufen kann.“ Außerdem kann nach Herzenslust „gematscht“ werden oder das Weiden-Tipi bietet Rückzugsmöglichkeiten.

Dass sich die 20 Mädchen und Junge im Alter von zwei bis sechs Jahren jeden Mittag aufs Essen freuen, dafür sorgt eine Köchin, die „täglich frisches und vegetarisches Essen zubereitet“, freut sich Nicole Dütschke über „das Aushängeschild“ der Kita. „Es gibt jeden Tag drei Gänge.“

Zum „Heckenrosen-Alltag“ gehört auch das Singen. Ein großes Repertoire an alten Volksliedern wird den Kindern ebenfalls vermittelt, erzählt Dorothee Weßling und Nicole Dütschke ergänzt: „Mich berührt es, wenn die Kinder hier singen. Das ist etwas fürs Herz.“

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