Mo., 20.11.2017

Integrative Mannschaft Gelungene Integration: Fußball verbindet

Seit März gibt es die Integrative Fußballmannschaft (IFMA) beim TuS Altenberge. Zum jüngsten Training kamen Sportler aus Laer, Steinfurt, Horstmar und sogar aus Sassendorf.

Seit März gibt es die Integrative Fußballmannschaft (IFMA) beim TuS Altenberge. Zum jüngsten Training kamen Sportler aus Laer, Steinfurt, Horstmar und sogar aus Sassendorf. Foto: ter

Altenberge - 

Fester Bestandteil des TuS ist mittlerweile die Integrative Fußball-Mannschaft Altenberge (IFMA). Im März wurde die Gruppe gebildet, in der Kinder mit und ohne Handicap spielen. Derzeit gibt es drei Helferkinder, die die fußballbegeisterten Kinder einmal pro Woche unterstützen.

Von Sigrid Terstegge

Wenn etwas Spaß macht, dann stört auch eine 60 Kilometer weite Anfahrt nicht. „Ein Teilnehmer kommt sogar aus Sassendorf“, erzählte Dr. Thomas Keßler (TuS-Vorsitzender) beim Training der Integrativen Fußballmannschaft Altenberge ( IFMA) in der Soccerhalle.

Weitere junge Sportler kommen nicht nur aus Altenberge, sondern noch aus Laer, Steinfurt und Horstmar. Die IFMA und die Sportabzeichenabteilung des TuS unter Federführung des Kreissportbundes Steinfurt hatten zu einer Veranstaltung unter dem Motto „Lebenslang Sport treiben“ und „Fit und mobil bleiben“ eingeladen.

Weniger Verbissenheit

Trainer Uli Mönkediek, der von Nadine Steingrefer und Heike Huke sowie Cordula Mönkediek und Oliver Maaß unterstützt wird, begrüßte die Anwesenden. Zwölf Übungsstationen waren aufgebaut worden, an denen jeweils zwei Teammitglieder ihr Geschick verbessern konnten. Kraft, Koordination, Geschick, Balance – für alles gab es Übungen. Beim Medizinballweitwurf wurde es ganz offiziell. Da nahmen Gaby Sternberg und Elke Kramer gleich das Maßband zur Hand. Dort konnten die Sportler Punkte für das Sportabzeichen einheimsen.

„Man sieht eigentlich immer nur fröhliche Gesichter“, schilderte Keßler. Jeder Teilnehmer gebe sein Bestes, auch wenn nicht diese Verbissenheit dahinter stecke, wie manchmal bei Mitgliedern anderer Teams.

Gemeinsames Essen

Seit März gibt es jetzt diese integrative Fußballmannschaft, bei der Kinder mit Behinderung entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit sportlich aktiv sein können. Entstanden war die Idee, weil ein Junge mit Down-Syndrom liebend gerne Fußball spielt, von allen Kameraden akzeptiert und gern gesehen ist, aber leistungstechnisch irgendwann doch zu weit entfernt war vom Rest der Fußballmannschaft.

„Die IFMA ergänzt jetzt ganz hervorragend unsere Jugendmannschaften“, freute sich Thomas Keßler. Und wer Interesse hat, kann sich gerne beim TuS melden. „Wir bringen hier noch jeden unter und wenn wir ein zweites Team aufmachen“, bekräftigte Uli Mönkediek.

Eine Stunde lang wirbelten die jungen Sportler durch die Halle. Dann ging es zum Clubheim, wo es Vorträge von Heike Huke (IFMA) und Gabriele Sternberg (Sportabzeichenabteilung) sowie Cassandra Schomaker (Caritas-Steinfurt) gab. Mit einem gemeinsamen Essen schloss die Veranstaltung.

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