Do., 07.12.2017

Sechs Eingangsklassen Mehr Erstklässler als geplant

Für die Borndalschule (r.) wurden 48 Kinder angemeldet, für die Johannesschule 78. Damit werden voraussichtlich insgesamt sechs neue Eingangsklassen gebildet.

Für die Borndalschule (r.) wurden 48 Kinder angemeldet, für die Johannesschule 78. Damit werden voraussichtlich insgesamt sechs neue Eingangsklassen gebildet. Foto: mas

Altenberge - 

Die Erstklässler-Zahlen schnellen in die Höhe: Für das Schuljahr 2018/19 geht die Gemeinde von 131 Mädchen und Jungen aus, die eingeschult werden. Bislang liegen 48 Anmeldungen für die Borndal- und 78 für die Johannesschule vor. Fünf Kinder haben sich noch nicht für eine Schule entschieden.

Von Martin Schildwächter

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Offenbar steuern die beiden Grundschulen dauerhaft auf insgesamt sechs Züge hin. Das hätte erhebliche Auswirkungen auf die künftige Gebäudenutzung. Zum Schuljahr 2018/2019 wurden bislang 126 Erstklässler angemeldet – und zwar 48 für die Borndal- und 78 für die Johannes-Grundschule. Außerdem fehlen fünf Kinder, die sich noch nicht für eine Grundschule entschieden haben. Bei den Planungen für die Umgestaltung der Ludgerischule war die Gemeinde bislang von einer Fünfzügigkeit ausgegangen.

Im Mai dieses Jahres hatte die Gemeinde den Schulentwicklungsplan fortgeschrieben. Demnach ging man von 108 Kindern aus, die in Altenberge gemeldet waren, sagte Bürgermeister Jochen Paus. Doch nach Abschluss des Anmeldeverfahrens ergibt sich ein Plus von 23 Mädchen und Jungen.

Die Gründe nannte Bürgermeister Jochen Paus auf WN-Anfrage: In der Johannesschule wurden vier Kinder angemeldet, die zum Stichtag nicht schulpflichtig gewesen seien. Des Weiteren seien drei Kinder hinzugekommen, die nach Altenberge gezogen sind oder noch ziehen werden. Außerdem werden sieben Flüchtlingskinder eingeschult.

Für die Borndalschule ergibt sich folgendes Bild: zusätzlich wurden zwei auswärtige Kinder sowie fünf Flüchtlingskinder angemeldet.

Des Weiteren zogen nach dem Stichtag der Datenerhebung für den Schulentwicklungsplan (März 2017) zwei Kinder nach Altenberge, sodass sich ein Plus von 23 Mädchen und Jungen gegenüber der bisherigen Planung ergibt.

Ursprünglich hatte die Gemeindeverwaltung vorgeschlagen, die Borndal- und Johannesschule zusammenzuführen und eine neue Grundschule in der Ludgeri-Hauptschule einzurichten. Fest steht bislang nur: Die Johannes-Grundschule soll in die Ludgeri-Hauptschule umziehen. Nun warten die Kommunalpolitiker auf die Ergebnisse des Büros „biregio“ aus Bad Godesberg, die Lösungen zur künftigen Gestaltung der Schullandschaft vorlegen soll. Ende Januar sollen in einer Sitzung des Schulausschusses erste Resultate vorliegen.

Ob und wie eine sechszügige Grundschule in der Ludgeri-Hauptschule zu realisieren ist, das steht derzeit noch nicht fest. „Die Räumlichkeiten müssen passen“, meinte Jochen Paus. Pädagogische Aspekte spielten eine große Rolle, so der Bürgermeister. Des Weiteren müsse das Thema des Offenen Ganztags berücksichtigt werden. Schließlich hat die Zahl der Kinder, die nach Schulschluss betreut werden möchten, in den vergangenen Jahren stark zugenommen.

In 2018 soll zunächst die Grundsatzentscheidung fallen, wie und wo genau die Altenberger Grundschüler künftig unterrichtet werden sollen. Anschließend können die Umbaumaßnahmen erfolgen. Ein Umzug in die Ludgeri-Hauptschule scheint erst ab dem Schuljahr 2020/2021 in Frage zu kommen.

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