Pflanzaktion machte Kindern jede Menge Spaß
Kartoffeln aus Bauerngarten

Altenberge -

Die Kartoffelernte aus dem neu angelegten Bauerngarten des Heimatvereins ist eingefahren. Zahlreiche Kita-Kinder waren von der Aktion begeistert.

Mittwoch, 11.07.2018, 18:00 Uhr

Werner Bruns (r.) erntetet zusammen mit einigen Kita-Kindern die Kartoffeln im neu angelegten Bauerngarten am Heimathaus.
Werner Bruns (r.) erntetet zusammen mit einigen Kita-Kindern die Kartoffeln im neu angelegten Bauerngarten am Heimathaus. Foto: Rainer Nix

Die Kartoffelernte aus dem neu angelegten Bauerngarten des Heimatvereins ist eingefahren, Kartoffelkönige und-Prinzessinnen sind gekürt. Am Dienstag bewunderten die Mädchen und Jungen der Kindergärten St. Lamberti, Heckenrose und Pusteblume die Ergebnisse ihrer Kartoffelpflanz-Aktion. Weitere Altenberger Kitas wie die Zappelkiste, Fifikus und des Kindergartens St. Nikolaus schauen sich in diesen Tagen an, wie gut ihre „Erdäpfel“ nach der Ernte aussehen.

Werner Bruns, leidenschaftlicher Hobbygärtner und Mitglied im erweiterten Vorstand des Altenberger Heimatvereins, hatte die Idee zu dieser Aktion. Sie gab rund 70 Kindern die Möglichkeit zu erfahren, woher Kartoffeln ursprünglich kommen, bevor sie in Discounterläden gekauft werden. „Heute werden die Kartoffeln geerntet“, sagte Bruns und ich kann Euch jetzt schon sagen, sie sind ganz toll geworden, Ihr habt das super gemacht“, verkündete Bruns im alten Speicher. „Ihr wart die ersten, die im neu angelegten Bauerngarten etwas gepflanzt habt“, so der Gärtner weiter.

„Anfang Juni hatten wir Hagelschlag“, sagte der Zweite Vorsitzende Werner Witte, „doch auch den haben die Pflanzen überstanden. Genau genommen waren die Kartoffeln schon geerntet, als die Kinder kamen. Das Wetter war zu unbeständig, so dass die Prozedur bereits vollzogen war. Der Clou: die Heimatfreunde ordneten jede Pflanze dem Kind zu, das sie gesetzt hatte. „Wir führten ein regelrechtes Kataster“, erläuterte Witte. Jeder bekam eine Tüte mit den Kartoffeln, die „seine“ Pflanze hervorbrachte. „Ich war der erste, der eine Kartoffel in die Erde gesteckt hat“, rief Simon, doch für eine Auszeichnung reichte es leider nicht. Die Mädchen und Jungen, deren Erdfrüchte die Prächtigsten waren, wurden zu Kartoffelkönigen und Kartoffelprinzessinnen ernannt. So bekamen Johannes aus der „Pusteblume“, Lutz aus „St. Lamberti“ und Finja aus der „Heckenrose“ eine Krone aufgesetzt. Die Aktion hatte allen, auch den Nicht-Königen, Riesenspaß gemacht.

Bruns erinnerte noch einmal an die wichtigsten Schritte: Schnur spannen, kleine Löcher graben, Lieblingskartoffel mit den Keimen nach oben reinlegen, mit Erde bedecken und gießen. Nach nur 14 Tagen schauten die ersten vorwitzigen Pflanzen schon aus dem Beet hervor. „Die sind wirklich ganz schnell gewachsen“, bestätigte Werner Bruns.

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