Mit dem Bus quer durch Deutschland
Deutschland seit 1994 mit dem Bus erkundet

Nordwalde -

Im Jahr 1994 fand die erste mehrtägige Bildungsfahrt des Heimatvereins Nordwalde mit 50 Teilnehmern statt. Die ostdeutsche Stadt Quedlinburg und deren Umfeld wurden erkundet. Marode Straßen, die mit dem Bus nur vorsichtig befahren werden konnten und mit dicken Balken abgestützte Wohnhäuser sind allen Mitfahrenden noch in Erinnerung.

Montag, 06.08.2018, 21:38 Uhr

Mechthild Hüsken (l.) und Josefina Heitmann wollen kürzer treten.
Mechthild Hüsken (l.) und Josefina Heitmann wollen kürzer treten.

Wer hätte damals gedacht, dass das Reiseangebot in den nächsten fast 25 Jahren mit gleich großem Zuspruch angenommen werden würde. Wegen der zahlreichen Anmeldungen fanden ab 1997 jährlich zwei immer gleiche und immer auch ausgebuchte Fahrten statt. Zumeist war am ersten Anmeldtag der jeweilige Bus belegt.

Ohne Hektik und mit erholsamen Pausen gab es auf allen Fahrten unter fachkundiger Führung vieles zu entdecken, Kunst und Kultur zu erleben, vielfältige Natur zu bewundern, sowie Ruhe und gesellige Abende in froher Gemeinschaft zu genießen.

„Die Fahrten waren Erholung für Leib und Seele“, wurde den beiden Organisatorinnen Josefine Heitmann und Mechtild Hueske immer wieder bestätigt. Ein Lob, das sie gerne hörten. Denn all diese Fahrten hatten die beiden Frauen nicht nur ausgearbeitet, sondern auch begleitet. Reiseziele waren unter anderem die Städte Berlin, Dresden, München, Leipzig, Würzburg und sehenswerte Landschaften, darunter der Bodensee, die Eifel, die Holsteinische Schweiz, das Erzgebirge, das Elsass und einige mehr.

„Persönliche Betreuung und Fürsorge im Bus und auf allen Unternehmungen sorgten auf den insgesamt 47 Reisen stets für eine tolle und zufriedene Stimmung“, stellt Franz-Josef Heitmann in seinem Erfahrungsbericht fest. Auch wurden bei den Reisen immer wieder neue Kontakte geknüpft.

Festes Ritual war an allen Hinfahrtstagen, dass zum mitgebrachten Frühstücksbrot Kaffee und Sekt ausgeschenkt wurde. Alle Jahre wieder gab es mittags Kartoffelsalat und kalte Schnitzel am Bus.

Dauergäste bei allen Fahrten waren Anni Holtfrerich und Anni Ross. Für den Einsatz der Organisatorinnen bedankte sich die älteste Teilnehmerin, Anni Holtfrerich, wie folgt: „Es waren immer ganz traumhafte Reisen mit gut kalkulierten Preisen, so etwas kann man sonst nirgendwo buchen. Die Fahrten waren stets ein Genuss, denn auch Kunst und Kultur kamen nicht zu kurz.“

Ein Dank gelte zudem Karl Saphörster und dem Ehepaar Hedwig und Alfred Wiening, sagt Franz-Josef Heitmann weiter. Karl Saphörster hat in den Anfangsjahren mit Dias und humorvollen Worten die Reisen Revue passieren lassen. Anschließend haben die Wielings aus den zahlreichen Reisefotos Filme erstellt, mit Text und Musik unterlegt und vorgeführt.

Josefine Heitmann möchte nun die Verantwortung in jüngere Hände geben. Mechtild Hueske hat für das kommende Jahr eine Reisepause angekündigt.

Doch die alljährlichen Fahrten zum Weihnachtsmarkt und die Krippenfahrt seien schon in Vorbereitung, haben die „Reiseführerinnen“ angemerkt.

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