Altenberge
Sa., 28.03.2009
„Es war ein sehr gutes Jahr“
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Altenberge - Bernhard Bäumer ist kein Mann großer Worte. Er lässt lieber Taten sprechen. Und aus genau diesem Grund ist der Vorsitzende der Werbegemeinschaft am Donnerstagabend im Hotel Stüer für weitere zwei Jahre gewählt worden: einstimmig. Die Gewerbeschau 2010 will er maßgeblich organisieren. „Und sie soll mindestens so groß werden, wie die vergangene“, sagt Vorstandsmitglied Dietmar Dertwinkel. Auch er kann an diesem Abend, ebenso wie die komplette weitere Vorstandsriege, auf den Rückhalt der Mitglieder zählen. Etwa 40, keine schlechte Besucherzahl, sind an diesem Abend gekommen, um auf das Jahr 2008 zurückzublicken und die Dinge ins Visier zu nehmen, die 2009 anstehen. Dass beim Rückblick der Schnee- und Rodelspaß auf dem Paschhügel nicht unerwähnt bleibt, wen wundert es. „Falls dein Betrieb mal nicht mehr läuft, wovon ich nicht ausgehe, kannst du es auf jeden Fall als Bratwurstverkäufer versuchen“, meint Dietmar Dertwinkel, nicht ohne ein Schmunzeln im Gesicht. Bäumer weiß, wie es gemeint ist. Eine Woche lang hat er sich um die Gäste aus Altenberge und außerhalb gekümmert. Mehrere Tausend Menschen kamen. „Die Anwohner mussten eine Menge aushalten“, sagt Dertwinkel und bedankt sich dafür, dass sie sich nicht beschwert haben. Für Altenberge sei die Aktion eine große Sache gewesen: „Die Leute verbinden seit einiger Zeit etwas mit Altenberge. Sie wissen, hier passiert etwas“, war Dertwinkel überzeugt. Und nicht nur beim Rodelspaß habe man dies gemerkt. „Candlelightshopping“, Nikolausmarkt, Bergfest und Ausbildungsbörse sind nur einige Beispiele die zeigen, dass die Werbegemeinschaft lebt. „Wir hatten ein sehr gutes Jahr“, sagt Dertwinkel und die Anwesenden nicken. Das Bergfest ausgeweitet, die Teilnehmerzahlt bei der Ausbildungsbörse gesteigert, den Nikolausmarkt aufgewertet - es läuft rund. auch der Kassenbestand macht keine Zicken. „Die Werbegemeinschaft ist gesund“, sagt Carsten Börger. Der Filialchef der Sparkasse muss es wissen.
Der Ausblick auf 2009 zeigte, dass die Geschäftsleute nicht stehen bleiben wollen. Mit der neu gestalteten Homepage und den bekannten und bewährten Festen wollen sich die Geschäftsleute ins Gespräch bringen und nach neuen Wegen suchen, auf sich aufmerksam zu machen. Auch eine Veranstaltung für die Mitglieder der Werbegemeinschaft soll geplant werden, um den internen Austausch zu fördern. Ein ganz neues Themas, dass sich besonders Dietmar Dertwinkel auf die Fahne geschrieben hat, ist das Projekt „Notinsel“. Dabei sollen Geschäftsleute ihre Ladenlokale als Zufluchtsorte für Kinder zur Verfügung stellen. „Kinder sollen in unserem Ort keine Angst haben müssen“, sagt Dertwinkel. Und dabei ist er dann nicht nur Geschäftsmann, sondern auch Vater.
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