Altenberge

Do., 11.03.2010

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Glück für manches Haus

Architektin Marina Nicklatsch (Mitte) und Diplom-Ingenieur Berthold Krümpel (2.v.r.) werden bei 139 Haushalten an der Tür klingeln und eine kostenfreie Beratung anbieten. Foto: us
Von Uwe Renners

Altenberge - Architektin Marina Nicklatsch und Diplom-Ingenieur Berthold Krümpel kommen zwar von „Haus im Glück“, mit der Fernsehserie „Zuhause im Glück“ haben die beiden aber nichts zu tun. Wobei die beiden Energieberater ebenfalls helfen, dass die eigenen vier Wände attraktiver werden. Und dass die Eigentümer unter Umständen eine ganze Menge Geld sparen können. In der Zeit vom 15. (Montag) bis zum 26. März (Freitag) werden die beiden 139 Haushalte im Großen Berg besuchen und ihnen - wenn es gewollt wird - die verschiedenen Möglichkeiten der energetischen Modernisierung nahe bringen. Dabei geht es um Wärmedämmung für Dach, Keller und Fassade, Erneuerung der Heizungsanlage, erneuerbare Energien und Lüftungstechnik.

Die Beratung ist komplett kostenfrei. „Wir klingeln an der Haustür“, erklärt Berthold Krümpel. Nicht nur bei Eigentümern, sondern auch bei Mietern. „Die haben ja auch ein Interesse, Geld zu sparen“, sagt Projektleiter Hinnerk Willenbrink. Den Großen Berg habe man sich ausgesucht, „da die Häuser dort aus den 70er Jahren stammen und die Eigentümer in einem Alter sind, in dem sie oft das Geld haben, noch einmal zu investieren. „Und damit ihre Immobilie im Wert nicht nur erhalten, sondern auch steigern können“, weiß Willenbrink, der zusammen mit Anke Meier das Baugebiet ausgesucht hat.

Bürgermeister Jochen Paus hat die Hauseigentümer bereits angeschrieben und sie auf die Aktion aufmerksam gemacht. „Für Altenberge ist das eine Premiere“, berichtet er.

Übrigens können auch Bewohner anderer Baugebiete in den Genuss einer kostenfreien Beratung kommen. Dafür hat Anke Meier 16 Termine reserviert. Interessierte, die am heutigen Freitag zwischen 9 und 12 Uhr bei ihr anrufen (Telefon 82 19), haben eine Chance, dabei zu sein. „Wer zuerst anruft, der bekommt den Termin“, sagt die Umweltbeauftragte und hofft, dass das Telefon reichlich klingelt. „Das ist eine sehr gute Möglichkeit, sich von unabhängigen Beratern einen Überblick über die energetische Situation des Gebäudes geben zu lassen.“


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