Altenberge
Mi., 10.03.2010
Konkrete Wirtschaftsförderung
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Altenberge - Ob die ehemaligen Prinzen der KG St. Johannes bald wieder an der Wand in der ehemaligen Gaststätte „Treffpunkt“ hängen können? Es sieht zumindest danach aus, dass sie die Möglichkeit dazu bekommen. Ebenso sieht es gut aus, dass die Domschänke ebenfalls wieder die Türen öffnet.
Im nächsten Hauptausschuss am 15. März (Montag) wird sich eine Frau vorstellen, die die Gaststätte Treffpunkt übernehmen will. Egal, ob sie den Zuschlag bekommt oder ob andere die Tür wieder aufsperren, die Gemeinde wird dort investieren. 17 000 Euro werden dafür in den Haushaltsplan gestellt, damit laut Matthias Große Wiedemann (CDU) „die schönste Theke Altenberges“ wieder bevölkert werden kann. Klaus Leusing (UWG) wollte die Vorstellung der potenziellen Pächterin abwarten. „Wir wollen den Treffpunkt wieder aktivieren. Egal, wer es zum Schluss machen wird“, sah Große Wiedemann keinen Grund, die Entscheidung aufzuschieben. Mit dem Geld sollen laut Jochen Paus die Fliesen des gemeindeeigenen Gebäudes erneuert, die farbliche Gestaltung geändert werden und auch die Beleuchtung solle zeitgemäß erfolgen. Mit fünf Enthaltungen beschloss der Ausschuss, das Geld zur Verfügung zu stellen.
Weiter wird es auch an der Domschänke, ebenfalls in Gemeindebesitz, gehen. Dort will laut Bürgermeister Jochen Paus ein Interessierter frischen Wind in die alten Gemäuer bringen. Und die Gemeinde will sich an den Umbaukosten mit 33 000 Euro beteiligen. Die Upkammer soll offen gestaltet werden und auch einige Wände sollen fallen, damit der Raum mehr Transparenz erfährt.
Die Mitglieder des Hauptausschusses, die mit einer Enthaltung für die Investition in Höhe von 33000 Euro stimmten, werden sich am kommenden Montag um 17 Uhr vor Ort selbst ein Bild von den Räumlichkeiten machen. Bereits am 1. Juni soll das Projekt starten, erklärte der Bürgermeister. „Wir haben jemanden, der sich interessiert, dort aber keine Dorfkneipe eröffnen will“, sagte Paus. Geplant sei eine entsprechende Restauration, es heißt im mediterranen Stil.
Der Sanitärbereich sei zudem 20 Jahre alt, auch hier herrsche Sanierungsbedarf, sagte der Bürgermeister.
Im Küchenbereich sei eine Investition erforderlich, für die laut Paus der Investor eintrete. Nach WN-Informationen will die Gemeinde dem Pächter, ein Altenberger Unternehmer, entgegenkommen und für die Investition im Küchenbereich für einen Zeitraum von mehreren Jahren die Miete senken.
Ab 2013, dann fällt die Zweckbindung des Bürgersaals, für den damals öffentliche Mittel geflossen sind, kann auch der Saal genutzt werden.
Im hinteren Bereich des Bürgerhauses soll außerdem nach WN-Informationen ein Biergarten entstehen. Aber auch die Außengastronomie in Richtung Kirchplatz soll aufgewertet werden.
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