Altenberge
Fr., 27.08.2010
Mütter ärgern sich über Scherben
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Altenberge - Tatjana Gerbusch hat kein gutes Gefühl, wenn sie mit ihren vier Kindern auf den Spielplatz am Gründchen geht. „Hier sind überall Scherben im Sand“, sagt sie. Zum Beweis nehmen die Kinder eine kleine Schaufel und buddeln. Lange brauchen sie nicht, um ihre ersten Funde zu zeigen. In den Grünflächen findet man außerdem schnell kaputte Flaschen, die zu einer schweren Verletzung führen könnten. „Die Gemeinde kann nichts dafür, die wechseln regelmäßig den Sand und die Bauhofmitarbeiter reinigen den Spielplatz. Die können aber nicht jede Woche den Sand wechseln sagt Gerbusch und appelliert an die Eltern der Jugendlichen. „Ich glaube, die Jugendlichen machen sich gar keine Gedanken, was passieren kann, wenn ein Zweijähriger so eine Scherbe in den Mund nimmt“, meint sie. Besonders in den Ferien werde der Spielplatz als Anlaufstelle genutzt. Gerbusch: „Wir haben nichts gegen die Jugendlichen, sie sollen nur ihren Müll wieder mitnehmen.“
Bürgermeister Jochen Paus berichtet auf Nachfrage, dass der Spielplatz am Gründchen und der am K & K-Parkplatz immer wieder Sorgen bereiten. Sie würden als Treffpunkte genutzt. „Wenn Glasscherben und Müll entdeckt werden, sollen sich die Eltern bei Hansi Scholz in der Verwaltung melden“, sagt Paus. Der Bauhof kümmere sich dann um die Beseitigung. Das die Mitarbeiter gegen Glasscherben im Sandkasten auch keine Chance haben, ist ihm durchaus bewusst. „Da hilft es nur, an die Jugendlichen zu appellieren, so etwas zu unterlassen.“» Hansi Scholz (Telefon 0 25 05/82 50)
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