Di., 20.01.2015

Forderprojekt Experten stellen ihre Arbeiten vor

Greven - 

Wer über den normalen Unterrichtsstoff hinaus „Futter“ braucht, wird an der Gesamtschule besonders gefordert. Einmal die Woche wird in einem Projekt an sselbst gewählten Experten-Themen gearbeitet.

Welches Angebot machen wir Schülern unserer Schule, die über die normalen Angebote hinaus, noch mehr „Futter“ brauchen? Mit dieser Herausforderung beschäftigen sich viele Schulen, die über eine leistungsgemischte Schülerschaft verfügen.

An der Gesamtschule Greven setzt man auf das „Forder-Förder-Projekt“ – ein Projekt, welches das „Internationale Zentrum für Begabungsforschung“ an der Universität Münster entwickelt hat. Es richtet sich an Schüler, die eine Förderung außerhalb des Regelunterrichts bekommen sollen.

Bereits zum zweiten Mal hat sich an der Gesamtschule eine Gruppe Schüler zusammengefunden, die einmal in der Woche an selbstgewählten Themen arbeiten. In diesem Jahr reicht das Spektrum der Interessen laut Mitteilung der Schule von der Geschichte der Berliner Mauer über den Mount Everest bis hin zu Informationen über den Schiffsbau.

In der Projektzeit werden die Schüler von einer ausgebildeten FFP-Lehrerin und einer Studentin im Praxissemester betreut. Die Schüler schreiben zu ihrem Thema eine Expertenarbeit. „Dabei werden Strategien selbstgesteuerten Lernens gefördert. Hierzu zählen Strategien der Informationsverarbeitung, der Selbststeuerung und der Leistungsmotivierung“, schreibt die Schule. Die Expertenarbeit wird abschließend vor einem erweiterten Publikum aus Eltern, Freunden und Lehrern vorgestellt. Im Vorfeld fertigen die Schüler für ihren Expertenvortrag eine PowerPoint-Präsentation an, die ihren Vortrag unterstützt.

FFP-Lehrerin Esther Kolletzki, Lehrerin und Abteilungsleiterin an der Gesamtschule Greven, beschreibt die Arbeit im Projekt als sehr bereichernd für beide Seiten. „Die Schüler genießen es, an einem Thema ihres Interesses zu arbeiten und sind voller Eifer dabei. Die begleitenden Lehrpersonen werden zu Lernbegleitern und stehen beratend zur Verfügung.“ Viele Themen sind auch für die Lehrer neu, darin läge aber auch der Reiz. Lern- und Arbeitsstrategien lernten die Schüler quasi „nebenbei“, dieses seien wichtige Strategien, die sie in ihrer weiteren Schullaufbahn für alle Fächer bräuchten. Es mache Freude, die Schüler bei ihrem Arbeitsprozess zu begleiten und die Ergebnisse sprächen für sich.

Dieses Projekt für leistungsstärkere Schüler wird die Gesamtschule weiter fortführen. Man darf gespannt sein auf die Präsentation der Expertenarbeiten im zweiten Schulhalbjahr.

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