Fr., 24.04.2015

Werden Hunde vergiftet? Polizei: Keine Giftköder gefunden

Greven - 

Die Meldungen bei Facebook überschlagen sich. Hier wird von einem Hund berichtet, der Vergiftung-Symptome aufweißt, dort wird vor Hackfleischködern – gespickt mit Rasierklingen – an der Ems in Höhe Beach gewarnt. Sind die Hundehasser jetzt auch in Greven aktiv? „Wir wissen von nichts“, sagt Reiner Schöttler, Sprecher der Kreispolizeibehörde. Es lägen keine Anzeigen vor.

Von Peter Beckmann

Die Meldungen bei Facebook überschlagen sich. Hier wird von einem Hund berichtet, der Vergiftung-Symptome aufweißt, dort wird vor Hackfleischködern – gespickt mit Rasierklingen – an der Ems in Höhe Beach gewarnt. Sind die Hundehasser jetzt auch in Greven aktiv? „Wir wissen von nichts“, sagt Reiner Schöttler, Sprecher der Kreispolizeibehörde. Es lägen keine Anzeigen vor. Lediglich über einen Vorfall Anfang April in Gimbte sei die Polizei unterrichtet worden. Ein weiterer Fall komme aus Emsdetten.

Schöttler geht davon aus, dass sich diese Meldungen über Facebook wie bei einer stillen Post verselbstständigen würden. „Das ist ein sehr emotionales Thema, da kochen die Emotionen und die angeblichen Informationen schnell hoch.“

Er bittet trotzdem Hundebesitzer, die Polizei über mögliche Funde zu informieren. „Sonst können wir natürlich auch nicht tätig werden.“ Er bittet alle Hundehalter trotzdem um besondere Vorsicht. „Nehmen Sie Ihren Hund an die Leine. Achten Sie auf mögliche Köder. Achten Sie darauf, was das Tier aufnimmt“, rät die Polizei.

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