Greven
„Ganz normale Tarifrunde“

Greven - „Das ist eine ganz normale Tarifrunde“, wehrt sich Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Schäperemier gegen Vorwürfe der IG-Greven-Energie, die unlängst genehmigte achtprozentige Gehaltserhöhung sei eine „logische Geschmacklosigkeit“ (siehe...

Donnerstag, 14.05.2009, 17:05 Uhr

Greven - „Das ist eine ganz normale Tarifrunde “, wehrt sich Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Schäperemier gegen Vorwürfe der IG-Greven-Energie, die unlängst genehmigte achtprozentige Gehaltserhöhung sei eine „logische Geschmacklosigkeit“ (siehe Leserbrief auf Lokalseite 2).

Mit der achtprozentigen Erhöhung erhalte der Geschäftsführer jetzt den Gehaltszuschlag, den alle Mitarbeiter der Stadtwerke bereits 15 Monate zuvor bekommen hätten, rechtfertigte Schäpermeier gestern die Erhöhung auf WN-Anfrage. Danach erhielten die Stadtwerke-Mitarbeiter zum 1. Januar 2008 fünf Prozent. Am 1. Januar 2009 gab es noch einmal 3,1 Prozent. Die Gehaltserhöhung sei auch vor dem Hintergrund vorheriger Nullrunden in Ordnung, erklärte der Geschäftsführer weiter.

Tarifangelegenheiten bei den Stadtwerken sind Sache der Gesellschafter. „Die Entscheidugen darüber“, so Jürgern Schäpermeier, „fällt der Personalausschuss der Gesellschafter.“ In dieser vertritt Ratsmitglied Prof. Dr. Karl-Hermann Korfsmeier die Interessen der Stadt Greven, wie Bürgermeister Peter Vennemeyer auf WN-Anfrage mitteilte. Er selbst wisse von der anstehenden Gehaltserhöhung nichts und wolle sie auch nicht bewerten.

Gleiches war vom Aufsichtsratsvorsitzenden und ProG-Ratsherr Roland Post zu erfahren. Über eine Anpassung des Geschäftsführergehaltes hätten ganz allein die Gesellschafter zu befinden. Das seien die Stadt Greven und die Thüga, ein Netzwerk kommunaler Energieversorger. Der Aufsichtsrat habe hinsichtlich des Gehaltes keinerlei Mitspracherecht. Daher wolle er als Vorsitzender dieses Gremiums den Gesellschaftern keinerlei Vorgaben machen, betonte Post.

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