Greven
Blasmusik mit Dirndl und Lederhose

Sonntag, 28.08.2011, 17:08 Uhr

Münster-Albachten - Das Festzelt leuchtete blau-weiß, es floss landestypischer Gerstensaft, dazu erklangen zünftige Märsche und Polkas: Der „Bayerische Frühschoppen“ anlässlich des 90-jährigen Bestehens der Bläservereinigung ließ keine Wünsche offen. „Wir haben die Blasmusik im Herzen“, eröffnete Moderator Ralf Heinisch - er bläst die Tuba - den Festreigen.

Stilecht in Lederhosen und im Dirndl marschierten das traditionsreiche Ensemble und sein Dirigent Philip Watts zu den Klängen des Defiliermarsches ins Festzelt ein - tatkräftig unterstützt von den „Tippelbrüdern“ aus Hagen : Deren Leiter Diethelm Hoffmann mischte früher bei der Bläservereinigung mit.

Als die Blech- und Holzbläser den „Egerländer Marsch“ intonierten, schunkelten alle mit. Für bajuwarische Fröhlichkeit war gesorgt: Etliche Besucher waren getreu dem Festmotto in Landestracht erschienen. Es gab einen Fassanstich mit Bürgermeister Holger Wigger; beim „Albachtener Moads-Bua´n“-Wettkampf konnten sich zudem Nachwuchstalente als Schuhplattler beweisen. Nicht fehlen durfte ein klangvolles Alphorn-Solo.

Eine Fotodokumentation mit Höhepunkten aus der Geschichte der Bläservereinigung hatte Orchesterchronist Alfons Homann zusammengestellt. Verdiente Jubilare zeichnete die Vorsitzende Arntraud Trentmann für langjährige Treue aus - allen voran Alfons und Theo Homann (59 Jahre), ferner Ernst Homann (57 Jahre), Rudolf Schabbing (55 Jahre) sowie Johannes Beckmann (50 Jahre). Der volksmusikalische Frühschoppen endete nicht ohne einen Vorgeschmack auf die zum Jubiläum im „Haus der Begegnung“ geplanten „Café-Intact-Konzerte“ (28., 29. und 31. Oktober).

„Die Freundschaft und der Zusammenhalt dieser Truppe sind einmalig!“, zeigte sich Richard Dykes aus Großbritannien vom Zauber der Bläservereinigung beeindruckt. Seit mehr als 30 Jahren besucht das Ex-Mitglied regelmäßig die alten Freunde - auch diesmal nicht ohne sein Euphonium.

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