Abschied
Di., 31.01.2012
Sekt, ein roter Teppich und ein Chauffeur
Hausmeister Heinz Focke wurde am Dienstag feierlich im Gertrudenstift verabschiedet.
Greven -
Sekt, ein roter Teppich und ein Chauffeur mit Zylinder – so in den Ruhestand verabschiedet werden? Heinz Focke hat´s genossen..
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Sekt, ein roter Teppich und ein Chauffeur mit Zylinder – wünscht sich nicht jeder, so in den Ruhestand verabschiedet zu werden? Heinz Focke, Hausmeister des Gertrudenstifts, hatte am Dienstag das Glück, seinen letzten Arbeitstag als „Verwöhntag“ zu verbringen. Nach dem Frühstück wurde direkt weitergefeiert, und Focke bekam einen Reisegutschein sowie einen Koffer mit mehr oder minder „notwendigen“ Reiseutensilien geschenkt.
Geht es jetzt auf Kreuzfahrt? „Nee“, lachte Heinz Focke, „auf so‘n Schiff kriegt mich keiner. Da mache ich lieber Fahrradtouren. Aber ich war auch auf dieser Reisemesse letztens und habe einen großen Stapel Prospekte gesammelt!“
Ingrid Werning, Leiterin des Gertrudenstifts, hatte eigens für den hoch geschätzten Mitarbeiter einen Text gedichtet. Eine Zeile daraus: „Wir danken Ihnen – und Sie sollen wissen, wir werden Sie hier sehr vermissen.“
Heinz Focke arbeitete seit 1996 als Hausmeister im Gertrudenwohnstift. Dort war er vor allem als „Helfer in der Not“ bekannt.
„Es war sehr schön, hier zu arbeiten. Ich werde die Leute, die hier arbeiten, das Umfeld und auch die Bewohner vermissen“, sagte er.
Ein Nachfolger für Focke steht schon in den Startlöchern: Theo Rottmann übernimmt den Job des „Helden“. Die Bewohner und Bewohnerinnen des Gertrudenstifts müssen also nicht auf gewohnte Hilfe verzichten.
