Baumesse im Kulturzentrum GBS
Di., 21.02.2012
Vom Bauplatz bis zum Solarpaneel
Bei der Baumesse informieren am Wochenende 34 Aussteller die Häuslebauer, wie sie ihrem Traumhaus einen Schritt näher kommen.
Greven -
Die Lage auf den Finanzmärkten weltweit verunsichert seit Längerem die Anleger. Die Konsequenz, die viele daraus ziehen: Wer Geld investieren möchte, der baut. „Die Nachfrage nach Stein ist groß. Der Trend geht zur Immobilie“, sagt Dietmar Dertwinkel, Prokurist der Volksbank Greven.
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Griechische Staatsanleihen sind gerade keine erfolgsversprechende Investition, die Lage auf den Finanzmärkten weltweit verunsichert seit Längerem die Anleger. Die Konsequenz, die viele daraus ziehen: Wer Geld investieren möchte, der baut. „Die Nachfrage nach Stein ist groß. Der Trend geht zur Immobilie“, sagt Dietmar Dertwinkel, Prokurist der Volksbank Greven. Die meisten Deutschen hätten den Wunsch, irgendwann in die eigenen vier Wände zu ziehen. Für zukünftige Häuslebauer richtet die Volksbank am kommenden Wochenende die Baumesse im Kulturzentrum GBS aus.
34 Firmen werden im Ballenlager, in der Kulturschmiede und im Innenhof ausstellen. „Wenn ich im Geiste einen Neubau durchgehe, dann braucht man ein Grundstück, einen Bauunternehmer, einen Architekten“, zählt Dertwinkel auf. Das Haus braucht ein Dach, Fenster, Teppiche, Fliesen, eine Heizung und Sanitäranlagen. „Wir möchten die ganze Palette abdecken.“ Deshalb stehen auch Immobilienmakler für Beratungen bereit. Erstmals wird es auch einen Stand zum Thema Kanalanalyse und Dichtheitsprüfung geben. Es gehe um Fragen wie: „Welche Techniken gibt es? Muss man seine Rohre abdichten oder nicht?“
Aber Bauen allein reicht vielen nicht mehr – das Haus soll auch energiesparend sein. „Das ist der zweite Trend, auf den wir in diesem Jahr stärker als zuvor reagieren“, erklärt Dertwinkel. Fotovoltaik-Anlagen und regenerative Energien nennt er als Stichworte.
„Die Preise beim Bauen sind stabil“, sagt Dertwinkel. Ab 100 000 Euro könnte man ein Eigenheim erschaffen. „Was teurer wird, ist das Land.“ Grundstücke seien nun mal ein knappes Gut. Im Baugebiet Stockkamp habe der Quadratmeter Bauland inklusive der Erschließung noch 160 Euro gekostet, in der Wöste lägen die Preise jetzt bei 180 Euro.
Am Samstag und am Sonntag können sich die Besucher von 11 bis 17 Uhr rund um das Thema Bauen, Ausbauen und Modernisieren bei örtlichen Firmen informieren. „Wir legen Wert darauf, dass wir Zeit für jeden haben, der beraten werden möchte“, verspricht Dertwinkel. Einen Tipp hat er noch für alle, die nicht nur mal gucken, sondern sich wirklich informieren und beraten lassen wollen: „Am Samstag ist es erfahrungsgemäß etwas ruhiger.“
