Mehr Durchblick am FMO

Mi., 01.02.2012

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Umbau der Gepäckkontrolle / Passagiere sollten Zeit einplanen

Mehr Durchblick am FMO : Umbau der Gepäckkontrolle / Passagiere sollten Zeit einplanen

Warten vor dem Einchecken – das kann in den kommenden Wochen eine Viertelstunde länger dauern. Am FMO wird die Gepäckkontrolle umgebaut. Foto: dpa

Greven - 

Wer in den kommenden beiden Wochen vom Flughafen Münster/Osnabrück in die Welt fliegen will, der sollte am besten 15 Minuten mehr Zeit mitbringen. Verschärfte Sicherheitsbestimmungen? Nein. Am Flughafen wird die Gepäckkontrolle umgebaut.

Von Barbara Maas

Wer in den kommenden beiden Wochen vom Flughafen Münster/Osnabrück in die Welt fliegen will, der sollte am besten 15 Minuten mehr Zeit mitbringen: Noch bis zum 16. Februar findet der Check-In für alle Abflüge im Terminal 1 statt. Vor den zehn Schaltern stehen zwei mobile Durchleuchtungsgeräte, mit denen die Koffer kontrolliert werden. Zusätzliche Kontrollen, verschärfte Sicherheitsbestimmungen? Nein. Am FMO werde einfach umgebaut, sagt Flughafensprecher Andres Heinemann.

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Was genau erneuert wird, bleibt allerdings im Verborgenen: das Durchleuchtungsgerät am Gepäckband. Normalerweise gibt der Passagier vor dem Flug den Koffer ab, das Gepäck verschwindet auf dem Förderband hinter einem Plastikvorhang – und wird elektronisch kontrolliert. „Diese Einheit wird komplett ausgetauscht“, sagt Heinemann und spricht von „neuen Standards, neuen Technik“. Genaueres verrät er nicht – mit Hinweis auf die Gefahr terroristischer Anschläge.

Die Bezirksregierung in Münster, die als federführende Aufsichtsbehörde für die Gepäckkontrollen am FMO zuständig ist, verrät immerhin: „Die Großgepäckanlagen an allen Flughäfen bundesweit müssen bis September 2012 an EU-Vorgaben angepasst werden.“

Die Umbauarbeiten laufen seit Montag. Besonders große Beeinträchtigungen habe er noch nicht beobachtet, sagt Heinemann. „Januar und Februar sind die ruhigsten Monate im ganzen Jahr“, erklärt der Flughafensprecher. Trotzdem könne der Ablauf „in Stoßzeiten ein Momentchen länger dauern“. Die Viertelstunde mehr Zeit zum Einchecken sei eine reine Vorsichtsmaßnahme: „Manche Geschäftsreisende kommen sehr knapp vor dem Abflug.“ Und die Maschinen sollen ja pünktlich abheben.


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